Das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung hat drei neue Mitglieder: Elke Gryglewski, Björn Bertram und Prof. Volker Kirchberg. Die Stiftung will mit ihren eigenen und geförderten Projekten öffentliche Debatten anstoßen.

Elke Gryglewski, Björn Bertram und Prof. Volker Kirchberg sind in das Kuratorium der Hanns-Lilje-Stiftung berufen worden. Das ehrenamtliche Kuratorium, das sich aus zwölf Personen des öffentlichen Lebens zusammensetzt, ist das einzige Stiftungsorgan und entscheidet über die Schwerpunkte der Stiftungsarbeit und die Vergabe von Projektmitteln.

Gryglewski ist Geschäftsführerin der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten in Celle; Bertram ist Geschäftsführer des Landesjugendrings Niedersachsen. Volker Kirchberg ist Professor für Kulturorganisation und Kulturvermittlung an der Leuphana-Universität in Lüneburg. Die Hanns-Lilje-Stiftung zitiert das neue Kuratoriumsmitglied Gryglewski in einer Pressemitteilung: „Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zur Orientierung in der Gegenwart und zur Gestaltung der Zukunft ist bleibend wichtig. Sie wirkt umso nachhaltiger und produktiver, wenn sie von unterschiedlichen gesellschaftlichen Kreisen getragen und mitgestaltet wird.“

Bertram fügt hinzu: „Die Zukunft von Politik und Gesellschaft in den Blick zu nehmen, den Dialog zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu fördern und dadurch zum Nach- und Überdenken anzuregen sowie Demokratie und Beteiligung zu stärken ist mir ein Herzensanliegen – insbesondere in Zeiten, in denen demokratische, humanitäre und christliche Werte in Frage gestellt werden.“

Die drei folgen turnusmäßig auf Sonja Reichmann, Referentin für Digitale Medien beim Landesjugendring Niedersachsen, Wolfgang Levermann, ehemals Volkswagen-Stiftung, und Sandra Hinz, Direktorin des Deutschen Theaters in Göttingen. Der Personalausschuss der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers beruft neue Mitglieder auf Vorschlag des Kuratoriums für vier Jahre.

Über die Hanns-Lilje-Stiftung

Die Hanns-Lilje-Stiftung fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik. Darüber hinaus möchte die Stiftung mit den von ihr geförderten wie auch mit ihren eigenen Projekten öffentliche Debatten anstoßen und Einfluss auf Entwicklungen in Politik, Kultur und Gesellschaft nehmen. Sie wurde 1989 gegründet und gehört zu den größten fördernden kirchlichen Stiftungen in Deutschland.

 

 

 

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