Die Verlagsgruppe Weltbild wird von der katholischen Kirche nicht verkauft, sondern in eine gemeinnützige Stiftung verwandelt. Das teilte der Vorsitzende der Geschäftsführung des Augsburger Verlags, Carel Halff, Ende Juni mit. Die Gesellschafterversammlung habe beschlossen, dass sämtliche Anteile der Weltbild-Gruppe ohne Verkaufserlös in eine neu zu gründende Stiftung eingebracht werden sollen. „Für alle Mitarbeiter ist das eine gute Perspektive, denn nichts ist so auf Dauer angelegt wie eine Stiftung“, sagte Halff.
Mit der Entscheidung für eine Stiftung gaben die Gesellschafter ihren Beschluss vom November auf, die Verlagsgruppe zu verkaufen. Damals hielten sie es nach massivem innerkirchlichen Druck für ihre Pflicht, sich von einem Unternehmen zu trennen, das erotische und esoterische Titel im Angebot hat.

Die neue kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts solle gemeinnützige, kulturelle und kirchliche Ziele verfolgen und keine Gewinne ausschütten, berichtete der Verlag.

www.weltbild.de

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