Alfred Graf von Brandenstein-Zeppelin will die Wiedereinsetzung der 1947 aufgehobenen rechtsfähigen Zeppelin-Stiftung nun vor Gericht durchsetzen. Wie die Deutsche Presse-Agentur Ende vergangener Woche berichtete, hat der Nachfahre des Luftschiffpioniers Graf Ferdinand von Zeppelin vor dem Verwaltungsgericht Sigmaringen (Baden-Württemberg) Klage gegen das Regierungspräsidium Tübingen eingereicht. Die Behörde hatte in ihrer Funktion als zuständige Stiftungsaufsicht den Antrag auf Restitution der Stiftung durch die Stadt Friedrichshafen am Bodensee zurückgewiesen (wir berichteten). Das Verwaltungsgericht wird nun die Zulässigkeit der Klage prüfen. Kommt es zu einem Verfahren, wird sich dieses voraussichtlich über Jahre hinziehen.

Wie die Stadt Friedrichshafen mitteilte, sind die Rechtsexperten der Kommune der Ansicht, dass die Klage aussichtslos ist. Zum selben Ergebnis kommen auch die Juristen der seit 1947 als städtisches Sondervermögen fortgeführten rechtlich unselbständigen Zeppelin-Stiftung. Dennoch begrüßt die Stadt das Verfahren, um Rechtssicherheit herzustellen. Da die Stiftung 93,8% der Aktien der ZF Friedrichshafen AG hält, würden der Stadt bei Wiedereinsetzung einer privaten Zeppelin-Stiftung Fördermittel für mildtätige und gemeinnützige Zwecke in Millionenhöhe fehlen.

www.zeppelin-stiftung.de

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