Quelle: panthermedia/Kurt KleemannDie gemeinnützige Duisburger FASEL-Stiftung ist eine mittelgroße Stiftung mit Erträgen aus dem Stiftungskapital in sechsstelliger Höhe. Einer der drei Stiftungszwecke ist die „Förderung der Idee der Sozialen Marktwirtschaft“.

Für unsere Stiftung ist die Anlage eines Teils ihrer Vermögenswerte in Aktieninvestments unverzichtbar. Diese grundsätzlich positive Einstellung zu Aktien entspricht der Richtschnur, die uns der Stifter Wilhelm Fasel (1911-2009) für die Anlage des Stiftungskapitals mit auf den Weg gegeben hat. Als mittelständischer Unternehmer betrachtete er eine Anlage in Aktien als lebendige Unterstützung von Menschen und ihrer Arbeit und Produkte. Unser Stifter hielt den Besitz von Aktien nicht nur für sinnvoll, sondern auch für erforderlich, um einen realen Bestands- und Kaufkrafterhalt des Grundstockvermögens zu sichern.

Die FASEL-Stiftung hat dementsprechend eine Aktienquote von maximal bis zu 35%. Im Hinblick auf die derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise hat sie ihre vorsichtige Zurück­haltung der letzten Jahre aufgegeben und ihre Aktienquote nun nahezu vollständig ausgeschöpft.

Die Aufstockung der Quoten für die Sachwerte Aktien und Immobilien zu Lasten der festverzinslichen Anleihen scheinen zunächst die Risiken zu erhöhen. Andererseits stehen dieser Einschätzung die Risiken gegenüber, die ein Nichthandeln hinsichtlich der zu erwartenden „kalten Enteignung“ durch eine nicht ausgleichbare inflationsbedingte Vermögenserosion ergibt. Somit dient die Erhöhung der Aktienquote als Steuerungs­maßnahme gegen eine Auszehrung des Stiftungskapitals. Als auf Dauer angelegte Körperschaft will die FASEL-Stiftung weniger auf kurzfristige Sicht planen, sondern das Vermögen mit „ruhiger Hand“ und breiter Streuung im Spannungsfeld der gesetzlich geforderten sicheren und wirtschaftlichen Anlage verwalten. Um so einerseits regelmäßige stabile Erträge und andererseits in mittlerer oder langer Sicht eine Wertsteigerung zu erzielen. Damit unsere Stiftung auch morgen noch ihr Vermögen als ungeschmälerte Quelle für ihre Stiftungszwecke und im Dienst ihrer Gemeinnützigkeit nutzen kann.

Reinhold Kube ist Vorstandsvorsitzender der FASEL-Stiftung in Duisburg. Dort ist er unter anderem zuständig für die Verwaltung des Stiftungskapitals, die Aufstellung des Haushaltsplans und des Jahresabschlusses. Mit Gründung der Stiftung im Jahr 1994 wurde Kube, Neffe des Stifters, von diesem in den Vorstand berufen und führt seither die Geschäfte der Stiftung.
Aus Vorträgen und Referaten von Herrn Kube zur effizienten Führung von Stiftungen ist bekannt, dass die FASEL-Stiftung im Durchschnitt der letzten 13 Jahre eine beachtliche Rendite und Performance ihres Kapitals von 6,38% p.a. erzielen konnte.

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