Bei der Adolph-Kolping-Stiftung Diözese Hildesheim handelt es sich um eine Anstalt des bürgerlichen Rechts, die innerhalb der Diözesangrenzen Hildesheims agiert. Sie steht damit der Katholischen Kirche nahe. Ziel ist es das dortige Kolpingwerk mitsamt seinen Untergruppierung mit den spezifisch ausgerichteten Zielen für Kinder, Jugend, Bildung, Familie usw. zu fördern. Dafür ist man auf Zustiftungen und Spenden angewiesen.

Adolph Kolping und das Kolpingwerk

Adolph Kolping lebte von 1813 bis 1865. Als Priester setzte er sich insbesondere mit sozialen Problemen und Nöten auseinander und war der Begründer des nach ihm benannten Kolpingwerks. Dieses zeugt bis heute von einem Engagement für Familien, Bildung und Einsatz für humanitäre Zwecke. Es bietet berufliche und religiöse Bildung, aber auch Geborgenheit und Geselligkeit. Die Mitglieder organisieren sich in so genannten Kolping-Familien und kommen meist regelmäßig zu Planung oder Durchführung gemeinsamer Aktivitäten zusammen. Das Kolpingwerk existiert gegenwärtig in 61 Ländern der Erde und hat rund 450.000 Mitglieder. Der Begründer des Werkes ist 1991 selig gesprochen worden.

Die Diözese Hildesheim und die Stiftung

Beim Bistum Hildesheim handelt es sich um eine katholische Kirchenprovinz in Norddeutschland. Sie beheimatet auf ihrem Territorium Städte, wie Braunschweig, Hannover, Bremen und Wolfsburg. Die Zahl der Katholiken im Vergleich zur Gesamtbevölkerung liegt hier bei über 10%. Um dem Ansinnen des katholischen Priesters Adolph Kolping fortzutragen, hat sich angesichts der schwierigen Umgebungsverhältnisse eine Stiftung bürgerlichen Rechts etabliert: Die Adolph-Kolping-Stiftung Diözese Hildesheim. Sie entstand im Jahr 2000 und geht auf die Initiative des Kolpingwerk Diözesanverbands Hildesheim zurück. Als Zweck wird die Förderung des Kolpingwerks in den Grenzen der Diözese Hildesheim bestimmt. Dabei ist eine Förderung des Gesamtwerkes, wie auch seiner Untergliederungen möglich. Konkret geht es dabei um Kostenübernahmen für Kindertage, Frauen-Wochenenden, Familientage, Workshops und Ausbildungskurse. Um Aufwendungen hierfür vornehmen zu können, kommen Zinserträge zum Einsatz. Diese entstehen aus Spenden und Zustiftungen. Letztere fließen in den Stiftungsgrundstock, der unangetastet bestehen bleiben muss. Zur Beratung und Aufsicht besteht ein Kuratorium, das über die satzungsgemäße Ausführung wacht. Informationen zur Stiftung können über die Website kolping-hildesheim.de in der Rubrik Einrichtungen eingesehen werden. Die Stiftung unterhält ihren Sitz in Hildesheim.

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