Als sozialwirtschaftliches Unternehmen bietet die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen umfangreiche Leistungen an mehr als 20 Standorten im Nordosten Berlins. Das Wohn- und Betreuungsangebot richtet sich an Pflegebedürftige sowie Menschen mit seelischer oder geistiger Beeinträchtigung. Unter dem Symbol des Daches erfolgte die Gründung als Stiftung des bürgerlichen Rechts zum 1. Februar 1997.

Tradition und gute wirtschaftliche Basis

Die Ursprünge der Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen liegen wesentlich weiter zurück. Sie entstand aus zwei großen kommunalen Pflegeeinrichtungen des Bezirkes Weißensee:

  • dem seit 1954 bestehenden „Albert Schweitzer Krankenpflegeheim“
  • dem Feierabendheim in der Pankower Buschallee, das 1977 erbaut wurde

Nach der Gründung verbesserte die Stiftung vorhandene Wohnstandards deutlich. Das Betreuungsangebot folgt neuesten fachlichen Konzepten. Es orientiert sich traditionell an dem Anspruch, auch Menschen mit besonders hohem Bedarf an Unterstützung, gerecht zu werden. Als gemeinnütziges und selbstständig wirtschaftendes Unternehmen verfügt die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen über eine solide finanzielle Grundlage. Das Stiftungsvermögen beinhaltet durch das Land Berlin übertragene Werte, vor allem Grundstücke und Gebäude. Dazu kommen regelmäßig erwirtschaftete Unternehmenserträge. Der ungeschmälerte Erhalt ist durch die Satzung garantiert. Der Stiftungszweck wird ausschließlich durch vertraglich festgelegte Entgelte für Dienstleistungen, Erträge aus Vermögenswerten und Zuwendungen Dritter erreicht. Mehr als 500 Beschäftigte sowie über 100 Ehrenamtliche sind in den Betreuungsbereichen und im Service tätig.

Umfassendes Betreuungsangebot

Satzungsgemäß betreibt die Stiftung Einrichtungen für die Betreuung und Begleitung von hilfebedürftigen Menschen. Dazu zählen neben dem Betrieb eines Pflegeheims ein Wohngemeinschaftsprojekt für Demenzerkrankte und der ambulante Pflegedienst für ältere Menschen in den eigenen vier Wänden. Für geistig oder seelisch Beeinträchtigte besteht ein individuell ausgerichtetes Betreuungs- und Förderangebot. Abhängig von den Erfordernissen stehen betreutes Wohnen, Wohngemeinschaften oder traditionelle Wohnstätten zur Verfügung. Ein Tageszentrum sorgt für abwechslungsreiche Möglichkeiten der kreativen Beschäftigung. Dazu zählen Maler- und Keramikwerkstatt, Gartenarbeit, Sport und Spiel sowie eine Theatergruppe und die Gelegenheit zu Musizieren. Catering, Arbeit mit Tieren und das vielfältige Veranstaltungsprogramm runden das Angebot an Aktivitäten ab.

Selbstständigkeit und respektvoller Umgang

In den Mittelpunkt des Pflegeleitbildes stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung die Akzeptanz des Menschen in seiner Einzigartigkeit. Respekt, würdevoller Umgang und die Sorge für persönliches Wohlbefinden rund um die Uhr sind wichtige Ziele. Vertrauensvolles Miteinander, menschliche Wärme und gegenseitige Wertschätzung sind weitere Grundsätze für die Gemeinschaft. Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen sollen ihr persönliches Leben möglichst lange, unabhängig und selbstständig bestimmen.
Die Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen kommt so ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung nach. Sie strebt eine solide Finanzpolitik mit verantwortungsvollen eingesetzten Investitionen in die Zukunft an. So kann sie die Qualität ihrer Leistungen auf hohem Niveau weiterentwickeln.

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