Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, artbezogene Biodiversitätsforschung zu betreiben. Kernbestand der Stiftung sind die zoologischen Sammlungen. Die zoologische Artenvielfalt, der Einfluss von Umweltfaktoren auf Biodiversität sollen analysiert und weiter erforscht werden. Des Weiteren verpflichtet sich die Stiftung, naturkundliche Objekte von wissenschaftlichem Wert aufzubewahren, zu erforschen und zu dokumentieren. Forschungsergebnisse sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und die Stiftung versteht ihre Arbeit als Beitrag zur gesellschaftlichen Bildung. Die Stiftung arbeitet mit anderen Forschungseinrichtungen und der Universität Bonn zusammen und ist beratend tätig.

Projekte

Schwerpunkt ist die Präsentation von Sammlungen und themenbezogenen Abteilungen im Forschungsmuseum Koenig. Zu den Dauer- und Sonderausstellungen gibt es regelmäßig Veranstaltungen als Begleitprogramm. Da die Bibliothek eine wissenschaftliche Spezialbibliothek der Zoologie ist, gehört die Pflege des Bestands zur Aufgabe der Stiftung.

In allen Bereichen der zoologischen Arten wird in Projekten im In- und Ausland wissenschaftlich geforscht. Hier gibt es weltweite Kooperationen mit anderen Instituten und Museen. Es findet reger Austausch sowohl von Erkenntnissen als auch Sammlungsobjekten statt. Die Stiftung gibt für ein internationales Publikum eine zoologische Fachzeitschrift heraus.

Förderbereiche

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist der Stiftung ein weiteres Anliegen. Masterarbeiten werden finanziell unterstützt und in Kooperation mit der Universität Bonn wirbt die Stiftung Drittmittel ein, um Doktoranden zu unterstützen. Großen Wert legt man auf internationale Kongressauftritte der Nachwuchswissenschaftlicher. Praktika von Schülern und Studenten werden am Institut ermöglicht. Stipendien werden mit Vorstellung des Projektes beantragt.

Stifter

Es handelt sich um eine Stiftung des öffentlichen Rechts, die 2013 vom Land Nordrhein-Westfalen eingerichtet wurde. Der Name geht auf den Gründer des Naturkundemuseums in Bonn zurück. Nach dem Studium der Zoologie unternahm Alexander Koenig zahlreiche Forschungsreisen und er wollte seine Sammlungen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Deshalb legte er 1912 den Grundstein für das Haus. Kriegsbedingt verzögerte sich die Fertigstellung des Museums, Koenig stiftete es 1929 dem Land, 1934 konnte es eröffnet werden.

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