03.05.2016 | Von Die Stiftung

Guten Gewissens das Vermögen anvertrauen

Privatbanken können mit kompetenter Beratung bei der Vermögensanlage unterstützen oder diese auch komplett übernehmen. Somit nehmen Sie beim Erhalt oder der Vermehrung großer Vermögen eine zentrale Stellung ein. Dementsprechend viel Zeit sollte man daher auch in die Auswahl seiner Privatbank investieren.

Externe Würdigungen können Leistung illustrieren
Da der langfristig sichere Erhalt des Vermögens und seine Vermehrung stets Vorrang haben sollten, ist natürlich der Ertrag ein zentrales Entscheidungskriterium für die Wahl der Privatbank. Wer sein Kapital einer Privatbank zur Veranlagung anvertraut, erwartet sich völlig zu recht eine profunde, fachliche Expertise und individuell abgestimmte Lösungen für das zu veranlagende Vermögen. Die Qualitäten einer Privatbank lassen sich nicht zuletzt daran messen, ob sie es schafft, das Kundenvermögen langfristig – unter der Berücksichtigung eines optimalen Rendite-Risiko-Verhältnisses – mindestens inflationsbereinigt zu erhalten oder besser zu steigern. Um das zu bewerkstelligen, bedarf es neben einer auf das Rendite-Risikoprofil des Anlegers ausgerichteten Anlagestrategie eine periodisch überprüfte taktische Vermögensallokation, die vor allem auf einem umfassenden Research aufbaut. Für Außenstehende ist es jedoch oft schwer, einen guten Einblick in die Arbeit einer Privatbank zu bekommen. Hier können jedoch externe Würdigungen, wie etwa Medienberichte oder unabhängig vergebene Qualitätssiegel oder Awards zur Beurteilung der Leistung einer Privatbank herangezogen werden.

Unabhängige Beratung im Interesse des Kunden
Viele Banken befinden sich von Natur aus in einem gewissen Interessenkonflikt, zwischen den speziellen Interessen des Einzelkunden und der Stützung der teilweise vorhandenen hauseigenen Anlageprodukte. „Best Advice“ muss daher gerade im Privatbanken-Sektor mehr sein als ein reines Marketing-Schlagwort. Die Auswahl der einzelnen Veranlagungsprodukte muss ausschließlich im Interesse der Kunden durchgeführt werden und sollte auf unabhängigen Selektionskriterien, die immer auf die speziellen Bedürfnisse des Einzelkunden zugeschnitten sein müssen, beruhen. Was im ersten Moment wie eine Selbstverständlichkeit klingt, ist jedoch auch im Private Banking nicht immer gelebte Realität. Wer von seiner Bank beispielsweise vermehrt hauseigene Fonds oder lediglich Produkte von der sprichwörtlichen Stange angeboten bekommt, sollte dies kritisch hinterfragen. Abseits der reinen Veranlagung sollten die Services einer Privatbank möglichst ganzheitlich ausgerichtet sein. Professionelle Private Banker widmen sich stets der gesamten Vermögenssituation ihrer Kunden und lassen auch steuerliche und rechtliche Fragestellungen nicht außen vor.

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