03.10.2016 | Von Die Stiftung

Nachhaltig ist einfach besser

Trotz der zunehmenden Popularität von nachhaltigen Investments herrschen nach wie vor viele Vorurteile, was ihre Rentabilität betrifft. Das ist falsch und berücksichtigt weder die Risikominimierung noch den Impact, die bei nachhaltigem Investieren praktisch inklusive sind.

Die Braunschweiger Privatbank favorisiert daher beispielsweise neben ESG-Kriterien ein „gesundes“ Wachstum, welches die Nachhaltigkeit und Beständigkeit der Geschäftsfelder ermöglicht und nicht zulasten von Ressourcen geht. „Daher investieren wir auch nicht in die Ausbeutung von Rohstoffen. Kurzfristig mag das Renditen bringen, aber langfristig gesehen nicht. Im Gegenteil, das Risiko steigt“, so Riecher.

Für Stiftungen ist neben der Sicherheit vor Renditeverlusten und Reputationsrisiken ein weiterer Vorteil dieses Anlagestils, dass das Vermögen so auch eine gewisse Lenkungsfunktion hat. Bestimmte Investments oder Branchen werden ausgeschlossen, andere durch Selektion gefördert. Durch die Ausrichtung der Vermögensanlage an nachhaltigen Kriterien kann das Stiftungsvermögen somit doppelt Gutes tun: Einmal lassen sich die Stiftungszwecke über die generierten Erträge umsetzen, auf der anderen Seite wird bereits über die Anlage eine positive Wirkung erzielt. Damit können Stiftungen problemlos in die wirkungsorientierte Geldanlage einsteigen, die sonst als schwierig umzusetzen gilt – das sogenannte Impact Investing. Und Gutes tun kann so einfach sein – mit Partnern und bei Instituten, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind.

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