DIE STIFTUNG: Bitte beschreiben Sie kurz, den Zweck Ihrer Stiftung.
Thomas Peters: Ziel der Stiftung ist es, mehr Menschen auf die Sonnenseite des Lebens
zu bringen und Sie in schwierigen Lebensabschnitten zu unterstützen. Wir sind in den Segmenten Bildung, Flüchtlingshilfe, Jugend- und Seniorenhilfe, Behinderung und Mildtätigkeit aktiv.
Eine Besonderheit ist sicherlich, das 100% der Spenden in die Projekte gehen und somit ein höchstes Kostenbewusstsein vorhanden ist.

DIE STIFTUNG: Was genau ist Ihr Beitrag zum MünchnerStiftungsFrühling?
Peters: Wir wollen informieren – motivieren – diskutieren. Dazu werden wir über unsere Arbeit in den Förderprojekten informieren, wie z.B. den Bau einer Handwerksschule in Nairobi/ Kenia, einem Projekt von Promoting Africa aus Herrsching, wo wir den 2. Bauabschnitt schwerpunktmäßig gefördert haben. Oder in Form eines Vortrages in der BMW-Welt am Samstag um 14.00 Uhr zusammen mit morethanshelters aus Berlin, die einen der wenigen Vorträge während der gesamten Veranstaltungswoche zum Thema der Flüchtlingsproblematik halten, und über neue menschenwürdige Lebensräume in einem Flüchtlingscamp in Jordanien sprechen werden.
Motivieren wollen wir andere Stiftungen und gem. Organisationen zum Thema Zusammenarbeit z.B. am Samstag um 10.00 Uhr ebenfalls in der BMW-Welt zusammen mit der Deutschen Welthungerhilfe in einer Diskussionsrunde zum Thema „Gemeinsam statt einsam (wirken)“.
Doch auch das Diskutieren soll nicht zu kurz kommen: Das wollen wir vor allem am Montag, den 23. März ab 19.30 Uhr in der Pasinger Fabrik zusammen mit den Verantwortlichen von sechs gemeinnützigen Organisationen zum Thema „Ich spende ja gerne, aber was macht Sinn.“ Hier wollen wir potentiellen Spendern die Gelegenheit bieten, aus erster Hand zu erfahren, worauf sie achten sollten, was gem. Organisationen unterscheidet und wir werden das so gestalten, das jeder Besucher auch selber seine Fragen stellen kann, sofern er dieses wünscht.
DIE STIFTUNG: Warum haben Sie sich gerade dafür entschieden, was versprechen Sie sich von Ihrem Beitrag?
Peters: Wir haben unser gesamtes Förderspektrum analysiert und die aus unserer Sicht spannendsten und aktuellsten Themen herausgepickt. Wir wollen engagierten Menschen aus dem Raum München zeigen, das Ihre Hilfe in zeitlicher, ehrenamtlicher Form oder/und finanzieller Unterstützung dringend benötigt wird und unseren heutigen Spendern einmal zeigen, was wir so mit den Fördermitteln bewirken können.
DIE STIFTUNG: Waren Sie schon beim letzten StiftungsFrühling dabei? Worauf freuen Sie sich bei diesem StiftungsFrühling besonders?
Peters: Ja natürlich, denn wenn ein solcher Marktplatz in München angeboten wird, dann ist das doch eine Pflichtveranstaltung, oder? Für 2015 freuen wir uns auf die unerwarteten Begegnungen mit interessanten Personen, die wir noch gar nicht kennen und selbstverständlich den persönlichen Kontakt zu unseren Spendern.
DIE STIFTUNG: Was erhoffen Sie sich langfristig von Ihrem Engagement?
Peters: Wenn wir laut Seehofer in Bayern die Vorstufe zum Paradies sind, dann ist der Raum München die Eingangstür dazu. Wir sollten also für so viele schöne Dinge des täglichen Lebens sehr sehr dankbar sein und alle miteinander noch ein wenig mehr mit den Menschen teilen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Dazu wollen wir mit der Stiftung Sonnenseite und allen Zustiftern und Spendern beitragen.
DIE STIFTUNG: Dabei wünschen wir Ihnen viel Erfolg. Herr Peters, vielen Dank für das Gespräch.
Das Interview führte Jennifer E. Muhr.

