Kritik gegenüber Online-Plattform Campact

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Die Internetplattform „Campact“, welche online die einfache Teilnahme an Petitionen und anderweitigen Aktionen ermöglicht, sieht sich zunehmender Kritik ausgesetzt. Das vermeldete gestern deutschlandfunk.de. Kritisch hinterfragt würden die Transparenz, der Status der Gemeinnützigkeit sowie der Umgang mit Daten. Besonders in der Politik gäbe es parteiübergreifend zunehmend Gegenstimmen. Joachim Pfeiffer, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und Gegner des Portals habe sich klar positioniert: Laut Abgabenordnung sei die Verfolgung politischer Zwecke nicht gemeinnützig. Campact stelle grenzwertige Forderungen an die Politik und versuche mit Angst Geld zu machen. Günter Metzges-Diez, Geschäftsführer von Campact, habe die Vorwürfe hingegen entschieden als Diffamierung zurückgewiesen. Ziel des Vereins sei politische Bildung. Die Bürgerinitiative nutze die Kritikwelle zudem für eine eigene Kampagne: Über den Verteiler werden Unterstützer aufgefordert, mit bis zu zehn EUR pro Monat als Förderer des Vereins aktiv zu werden.

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