Irene Roth neue Kuratoriumsvorsitzende der Lepper-Stiftung

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Die Lepper-Stiftung hat Irene Roth zur neuen Vorsitzenden ihres Kuratoriums gewählt. Ihr Vorgänger, der langjährige Vorsitzende des Kuratoriums sowie Zustifter Peter Lepper, war am 20. Januar 2024 verstorben.

Irene Roth ist seit 2018 ehrenamtlich an der Arbeit des Kuratoriums beteiligt. Bis Oktober 2022 war sie mehr als 30 Jahre lang Leiterin der zentralen Rechtsabteilung im Firmenverbund der Techniropa Holding GmbH mit Sitz in Daun in der Eifel sowie 21 Jahre lang Mitglied der Geschäftsleitung in deren Tochterunternehmen Technisat Digital GmbH. Letztere entwickelt und produziert Produkte der Unterhaltungselektronik und Informationstechnologie.

„Peter Lepper hat als bisheriger Vorsitzender in den vergangenen sechs Jahren Maßstäbe gesetzt, an denen wir uns weiterhin orientieren werden. Sein engagierter und großer Einsatz wird uns Ansporn sein, in seinem Sinne die erfolgreiche Stiftungsarbeit fortzusetzen“, sagt Irene Roth in ihrer ersten Stellungnahme als Vorsitzende. Sie werde sie gemeinsam im Gremium mit den Kollegen Heinz-Josef Weis und Rolf Gratzfeld als Team erfüllen, dem Vorstand zur Seite stehen und ihn in allen grundsätzlichen inhaltlichen Fragen beraten. „Die Lepper-Stiftung wird sich auch zukünftig den Herausforderungen der modernen Zivilgesellschaft stellen und entsprechende Projekte finanzieren.“

Eine der größten Stiftungen in Rheinland-Pfalz

Die gemeinnützige Lepper-Stiftung gehört zu den größten Stiftungen in Rheinland-Pfalz. Ihre Zwecke sind die Förderung der Bildung, der Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens und der -pflege.

Die rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts wurde im Januar 2018 errichtet, als die Vorstandsvorsitzende Doris G. Lepper ihre Gesellschaftsanteile an den Firmen TPS Technitube Röhrenwerke GmbH (Rohre und Stahl-Produkte), Eifelion GmbH (Immobilien) und Technisat Digital GmbH einbrachte. Im November 2020 übertrug dann Peter Lepper, alleiniger Gesellschaft der Techniropa Holding GmbH – der Muttergesellschaft der genannten und weiterer Unternehmen – 100 Prozent seiner Firmenanteile als Zustiftung an die Lepper-Stiftung. Alle Unternehmensanteile, die Doris G. und Peter Lepper besaßen, gehören nun der Stiftung.