Verena Staats hat ihre Position als Leiterin der Abteilung Recht und Vermögen beim Bundesverband Deutscher Stiftungen aufgegeben und ist nun Vorständin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Ihre Nachfolgerin ist Margit Klar. Die Rechtsanwältin und Fachanwältin für Steuerrecht arbeitet seit 2020 in diesem Bereich für die Geschäftsstelle im Bundesverband.
Zwölf Verbandsjahre mit kurzer Unterbrechung
Verena Staats leitete die Abteilung seit 2022. Bereits von 2009 bis 2019 war sie Justitiarin des Verbands und ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung gewesen. Zwischenzeitlich war sie Geschäftsführerin beim Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin sowie Rechtsanwältin bei der Kanzlei Pöllath + Partners.
„Dr. Verena Staats hat unsere Rechtsberatung und Interessenvertretung in insgesamt über zwölf Jahren ‚Betriebszugehörigkeit‘ entscheidend geprägt“, so der Bundesverband. „Ihre herausragende fachliche Expertise und Exzellenz waren nicht nur bei unseren Mitgliedern, sondern auch im gesamten Sektor immer ein echtes Qualitätsmerkmal für die Arbeit des Bundesverbandes.“
Deutscher Verein fördert Sozialarbeit
Ihr neuer Arbeitgeber, der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge, fördert die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik in Deutschland. Er bietet Fachberatung, erarbeitet praxisorientierte Empfehlungen und fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Fachkräften und Institutionen. Zudem unterstützt er die Aus- und Fortbildung in sozialen Berufen. Zu den Mitgliedern des 1880 gegründeten Vereins mit Sitz in Berlin gehören Landkreise, Städte und Gemeinden oder auch Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Der Deutsche Verein wird seit 2019 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert. 2022 lag die Förderung bei rund 4,9 Millionen Euro.
