Zum 1. März 2026 übernimmt Stella Voutta die Leitung des Bereichs Bildung der Robert-Bosch-Stiftung GmbH und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Sie folgt auf Dagmar Wolf und berichtet künftig an Geschäftsführer Bernhard Straub. Gemeinsam mit den Teamleiterinnen Andrea Preußker und Corinna Gottmann bildet sie das Leitungsteam des Bereichs Bildung am Standort Berlin.
Voutta ist seit 2009 für die Robert-Bosch-Stiftung tätig und gehört seit 2013 dem Führungskreis an. In dieser Zeit prägte sie die Förderarbeit in verschiedenen Funktionen, zuletzt als Leiterin der Teams Strategische Partnerschaften und Frieden im Fördergebiet Globale Fragen. Die promovierte Romanistin bringt damit langjährige Erfahrung aus internationalen und gesellschaftspolitischen Projekten in ihre neue Rolle ein.
„Jedes Kind verdient die Chance, seine individuellen Stärken zu entdecken und zu entfalten“, sagte Voutta laut Pressemitteilung. „Dafür setze ich mich mit unserem Team und starken Partner:innen ein – für ein inklusives Bildungssystem, das alle Kinder und Jugendlichen erreicht.“ Zu den Schwerpunkten des Bildungsbereichs zählen laut Voutta faire Bildungschancen, die Förderung von Leistungs- und Kompetenzentwicklung sowie das Wohlbefinden junger Menschen.
Fördervolumen von 100 Millionen Euro
Die als Kapitalgesellschaft organisierte Robert-Bosch-Stiftung gehört mit einem Fördervolumen von rund 100 Millionen Euro jährlich zu den großen Beteiligungsträgerstiftungen Deutschlands. Sie wurde 1964 gegründet und hält rund 94 Prozent der Anteile an der Robert Bosch GmbH. Finanziert wird ihre Arbeit aus den Dividenden des Unternehmens, von dem sie unabhängig agiert. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung eigenen Angaben zufolge mehr als 2,5 Milliarden Euro für gemeinnützige Zwecke eingesetzt.
Die Stiftung engagiert sich in den Themenfeldern Gesundheit, Bildung und Globale Fragen. Sie ist sowohl operativ als auch fördernd tätig. Mit dem Projekt „Bosch Health Campus“ vereint sie etwa alle Institutionen und Förderaktivitäten der Bosch-Stiftung im Bereich Gesundheit. Darunter fällt auch das Robert-Bosch-Krankenhaus, ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen.
