Franziska Fey bleibt Vorstandsvorsitzende der Bundesliga-Stiftung

Artikel anhören
Artikel zusammenfassen
LinkedIn
URL kopieren
E-Mail
Drucken

Franziska Fey wird die Rolle als Vorstandsvorsitzende der Bundesliga-Stiftung für mindestens drei weitere Jahre übernehmen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stiftung hervor. Ihr Stellvertreter ist Jörg Degenhart. Er ist seit 2013 ehrenamtliches Mitglied im Vorstand. Bevor Franziska Fey 2015 als Projektmanagerin zur Bundesliga-Stiftung stieß, war die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin vier Jahre für die Robert-Bosch-Stiftung tätig.

„Franziska Fey hat in den vergangenen Jahren entscheidend dazu beigetragen, die Stiftung strategisch weiterzuentwickeln und ihre Wirkung für Kinder, Jugendliche sowie den Spitzensport kontinuierlich zu stärken“, so Marc Lenz, Bundesliga-Geschäftsführer und Vorsitzender des Stiftungsrates der Bundesliga-Stiftung, in der Pressemitteilung. „Gemeinsam mit ihrem Team wird sie auch künftig wichtige Impulse setzen und dazu beitragen, über den Sport Chancen zu schaffen.“

Direktor Kommunikation neu im Stiftungsrat

Im Stiftungsrat der Bundesliga-Stiftung hat es eine Veränderung gegeben: Neben den bisherigen Gremienmitgliedern Marc Lenz (Geschäftsführer der Bundesliga-Gruppe GmbH), Axel Hellmann (Eintracht Frankfurt), Nicole Kumpis (Eintracht Braunschweig) und DFB-Präsident Bernd Neuendorf ist nun Philip Sagioglou (Mitglied der Bundesliga-Geschäftsleitung und Direktor Kommunikation & Unternehmensentwicklung) neu ins Gremium berufen worden.

Gemeinsam mit Partnern und den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga fördert die Bundesliga-Stiftung im Spitzensport Talente aus über 50 olympischen und paralympischen Sportarten, den Gehörlosen-Sport sowie Kinder und Jugendliche unter dem Credo „Über den Sport Chancen schaffen“. Auch Demokratiebildung ist Teil ihres Wirkungsfeldes. Werte wie Respekt, Toleranz und Fairplay sowie gesellschaftliches Miteinander stehen laut Stiftung im Mittelpunkt.

Neuer, alter Name

Die gemeinnützige Stiftung, die von 2017 bis Mitte 2026 als DFL-Stiftung firmierte, wurde im November 2008 von Bundesliga e.V. und Bundesliga-Gruppe-GmbH gegründet. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist operativ sowie fördernd tätig. Ihre Arbeit wird zu mehr als 50 Prozent durch Spenden von der Bundesliga und dem DFB finanziert. Hinzu kommen nach Angaben der Stiftung Einkünfte aus Benefiz-Länderspielen sowie Strafgelder aus den Lizenzierungsverfahren der Bundesliga und der 2. Bundesliga. 20 Mitarbeiter tragen derzeit die Stiftungsarbeit.