02.03.2016 | Von Die Stiftung

Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit vorgestellt

Exakt ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf den Staatsmann Boris Nemzov auf der Großen Moskwa-Brücke am Kreml, stellte seine älteste Tochter am 27. Februar in London die Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit vor.

Exakt ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf den Staatsmann Boris Nemzov auf der Großen Moskwa-Brücke am Kreml, stellte seine älteste Tochter am 27. Februar in London die Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit vor.

Die Stiftung engagiert sich laut ihrer Webseite für Bildung und Freiheit der Information, die Förderung europäischer Werte, Training und berufliche Entwicklung, den Deutsch-Russischen Dialog und Aktivitäten zum Gedenken an Boris Nemzow.

Die ersten Projekte sind „Die Rangliste – Das Schlimmste vom Schlimmen“, bei der die abwegigsten Initiativen und Aktionen von offiziellen Vertretern des Russischen Staates gesucht werden, Ermittlungen im Mordfall Boris Nemzow und der Boris Nemzow Preis, der jährlich an eine Person des öffentlichen Lebens (Prominenter, Journalist oder Künstler) verliehen werden soll, die besonders engagiert im Kampf für die Meinungsfreiheit und bei der Hilfe für politisch, rassisch oder religös Verfolgte ist.

Die Boris-Nemzow-Stiftung für die Freiheit hat ihren Sitz in Bonn und ist als gemeinnützige GmbH organisiert. Dem Stiftungsrat gehören u.a. die ehemalige Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der Leiter der Moskauer Filiale der Friedrich-Naumann-Stiftung, Julius von Freytag-Loringhoven und der Ex-Botschafter der Vereinigten Staaten in Russland, Professor Michael McFaul, an.

http://nemtsovfund.org/de

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