30.04.2015 | Von Die Stiftung

Nachfahren Krupps wollen Mitsprache in Stiftung

Zwei Jahre nach dem Tod von Berthold Beitz nehmen die Bohlen und Halbachs den Kampf um einen Sitz im Kuratorium der Krupp-Stiftung wieder auf.

Zwei Jahre nach dem Tod von Berthold Beitz nehmen die Bohlen und Halbachs den Kampf um einen Sitz im Kuratorium der Krupp-Stiftung wieder auf. „Die Familie möchte mitbestimmen, wie die Mittel der Stiftung verwendet werden“, sagt Eckbert von Bohlen und Halbach der Zeitung WAZ. Der Sprecher des Familienrates ist ein Neffe des letzten Alleininhabers Alfried Krupp (1907–1967).

Die Krupp-Stiftung ist immer noch größte Einzelaktionärin der Thyssen-Krupp AG. Alfried Krupps Generalbevollmächtigter Berthold Beitz hatte bis zu seinem Tod im Juli 2013 als Kuratoriumsvorsitzender praktisch das alleinige Sagen in der Stiftung.

Der Streit um Mitsprache in der Stiftung führte zu einem jahrelangen Rechtsstreit, der 2000 in letzter Instanz mit einer Niederlage der Familie vor dem Bundesgerichtshof endete. Der BGH entschied zugunsten der Krupp-Stiftung und wies den Anspruch der von Bohlen und Halbachs auf einen ständigen Kuratoriumssitz ab.

Die Nachfolge von Berthold Beitz an der Spitze der Stiftung übernahm im Oktober 2013 die Dortmunder TU-Rektorin Ursula Gather.

www.krupp-stiftung.de

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