23.06.2017 | Von Die Stiftung

SBK: Hoffmann übergibt an Markurth

Nach 12 Jahren neuer Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

Oberbürgermeister Ulrich Markurth übernimmt am 1. Juli das Amt als Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK). (Urheber: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen)

Dr. Gert Hoffmann gibt am 30. Juni nach mehr als 12 Jahren Amtszeit sein Amt als Präsident der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) an den Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth ab. Hoffmann selbst hat Markurth für diese Position vorgeschlagen.

Bei der Stiftung hat es Tradition, dass der Oberbürgermeister gleichzeitig auch das Präsidentenamt der Stiftung innehat. Hoffmann hatte es nach seinem Ausscheiden aus dem Rathaus allerdings noch drei Jahre „alleine“ inne.

Dass die Funktion nun wieder ein „Anhängsel“ des Amts des Oberbürgermeisters wird, sieht Hoffmann sportlich: „Diese Kombination hat wie alles im Leben Vor- und Nachteile. Der große Vorteil liegt daran, dass der Oberbürgermeister von Braunschweig sein großes Prestige und Gewicht für die SBK so in die Waagschale werfen kann und zugleich gestützt auf den großen Apparat der Stadtverwaltung auch politisch mit seinen exzellenten Verbindungen sehr wirksam sein kann“, meint Hoffmann. Auch deshalb habe er Ulrich Markurth vorgeschlagen und auch einstimmige Unterstützung im Stiftungsrat dafür gefunden.

Der neue Präsident Ulrich Markurth tritt sein Amt am 1. Juli an. Ministerpräsident a. D. Gerd Glogowski und Landesbischof Meyns wurden vom Stiftungsrat als Vizepräsidenten bestätigt.

Die SBK und ihre Historie

Die SBK geht zurück auf den Braunschweigischen Vereinigten Kloster- und Studienfonds, den jener Herzog aus säkularisiertem Kloster- und Studienvermögen errichtete und der zusammen mit der knapp 400 Jahre später gegründeten Braunschweig-Stiftung die Grundlage des großen land- und forstwirtschaftlichen Vermögens sowie der Erbbaurechte (rund 260 Mio. Euro) der SBK bildet, das zusammen mit dem inzwischen auch beträchtlichen Geldvermögen (rund 26 Mio. Euro) die Möglichkeit bietet, nicht nur das der Stiftung anvertraute, große Kulturvermögen im alten Land Braunschweig zu erhalten, sondern auch Jahr für Jahr mittlerweile rund 3 Mio. Euro an Fördermitteln auszureichen.

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