Im Jahr 2018 hat die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), die sich für die Opfer des Nationalsozialismus einsetzt, das Förderprogramm „digital//memory“ mit Deutschland und Polen als Zielländern ins Leben gerufen. Vorangegangen war die Frage, wie jene Menschen, die noch leben und sich erinnern, Zeugnis ablegen können, so dass ihre Stimmen für die Nachwelt erhalten bleiben. Gleichzeitig standen und stehen Bildungsträger vor der Herausforderung, Jugendliche mit historisch-politischer Bildung zu erreichen. „Der Start des Förderprogramms ‚digital//memory‘ war auch für uns ein Herantasten an das Thema. Wir waren gespannt darauf, welche Projektvorschläge uns erreichen“, sagt Leonore Martin. Als Fachreferentin im Cluster „Bilden in digitalen Lernräumen“ verantwortet sie bei der Stiftung EVZ unter anderem den Bereich der digitalen Projekte im Drittmittel-Programm „Bildungsagenda NS-Unrecht“. Das Vorhaben wurde vom Bundesfinanzministerium initiiert und mit finanziellen Mitteln ausgestattet.
Die Vergangenheit festhalten
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