Sorge vor dem Rotstift?

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Fast 2,5 Milliarden Euro umfassen die Gelder, die der Bund in den vergangenen Jahren für gemeinsame Projekte mit Stiftungen investiert hat. Das zeigt die Antwort auf eine Kleine Anfrage der damaligen Fraktion Die Linke aus dem vergangenen Jahr. Die Aufzählung umfasst Förderungen, die die aktuelle Legislaturperiode betreffen, aber nicht in ihr begonnen haben oder enden müssen. Knapp 3,4 Milliarden wiederum flossen zum Stichtag der Antwort in Organisationen oder Programme, die „maßgeblich von privaten Stiftungen gegründet und/oder mit deren Beteiligung betrieben werden“. Ministerien arbeiten in vielen Bereichen mit privaten Stiftungen zusammen. „Dafür ausschlaggebend sind die hohe Expertise und das vorhandene Netzwerk der Stiftungen. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner sind innovative Lösungsansätze und Synergien möglich. Stiftungen bringen teilweise auch eine eigene Finanzierung mit ein“, sagt Katrin Rupprecht, Referentin für politische Kommunikation im Bundesverband Deutscher Stiftungen.

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