Ilsabe von Campenhausen ist neues Mitglied und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Gesundheit mit Sitz in Hamburg. Sie komplettiert das Gremium, dem bereits Norbert Klusen und Kai Kolpatzik angehören. „Ich freue mich, mit meiner neuen Aufgabe bei der Stiftung Gesundheit die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens zum Wohle der Patienten zu unterstützen“, sagt Ilsabe von Campenhausen laut Pressemitteilung. Sie wolle dazu beitragen, dass vorhandene Mittel im Gesundheitswesen so effizient wie möglich eingesetzt werden – durch gute Patienteninformation, niedrigschwelligen Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen, insbesondere für schwer erreichbare Zielgruppen, Digitalisierung und einen stärkeren Fokus auf Prävention.
Erfahrung im Sozialunternehmertum
Ilsabe von Campenhausen ist Geschäftsführerin der wellcome gGmbH, einem Sozialunternehmen, das Eltern entlasten, beraten und vernetzen will, damit Kinder in einer stabilen und gesundheitsförderlichen Umgebung aufwachsen. Zuvor war sie rund 14 Jahre für die BMW Foundation Herbert Quandt tätig und verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Begleitung wirkungsorientierter Projekte. Darüber hinaus engagiert sie sich im Beirat des Dialoghauses Hamburg, beim Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung sowie bei der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether.
Das Kuratorium der Stiftung Gesundheit berät und unterstützt den Vorstand, damit die Stiftung ihren Satzungszweck – einen Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung – möglichst wirkungsvoll umsetzen kann. Als Beispiel für diese Ausrichtung nennt die Stiftung den Relaunch der Arzt-Auskunft im Jahr 2025, der Orientierung und Transparenz im Gesundheitswesen stärken und den Zugang zu medizinischen Anlaufstellen verbessern soll.
2024 haben die 60 größten Stiftungen in Deutschland 6,8 Milliarden Euro für das Gemeinwohl ausgegeben. Die neue Liste des Bundesverbands Deutscher Stiftungen zeigt, wer an der Spitze steht.
Unter dem Leitmotiv „Wissen ist die beste Medizin“ setzt sie sich seit rund 30 Jahren für Orientierung, Transparenz und verständliche Informationen im Gesundheitswesen ein. Sie betreibt die bundesweite Arzt-Auskunft auf Basis eines Strukturverzeichnisses der Versorgung, erstellt Analysen und Studien zur Versorgungslandschaft, zertifiziert Gesundheitsratgeber und -websites und vergibt jährlich den Publizistik-Preis für verständlichen und patientenorientierten Gesundheitsjournalismus.
Die Stiftung Gesundheit wurde 1996 von einem niedergelassenen Arzt aus Norddeutschland gegründet. Das ursprüngliche Stiftungskapital stammt von diesem anonymen Stifter. Im Laufe der Jahre kamen weitere Förderer aus der Gesundheitsbranche hinzu, die die Arbeit der Stiftung durch privates Engagement, Spenden und Mitarbeit unterstützen. Heute finanziert sich die Hamburger Stiftung überwiegend aus Erträgen ihrer eigenen Arbeit – etwa aus Lizenzentgelten für die Nutzung der Arzt-Auskunft und des Strukturverzeichnisses der Versorgung, aus Zertifizierungsgebühren für Gesundheitsratgeber und -websites sowie aus Spenden, die über die Fördergemeinschaft eingeworben werden.
