In Berlin entbrannte gegen Ende des vergangenen Jahres eine Debatte über die mögliche Auflösung der Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung. Sie stand auf der Liste der Maßnahmen, durch die die Hauptstadt im Jahr 2025 mehr als drei Milliarden Euro einsparen will. Gegen die Maßnahme gab es öffentlichen, medienwirksamen Protest. Der Vorstand der Stiftung, Florian Stiehler, setzte sich für Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern ein. Im Dezember wurde die Entscheidung zur Abwicklung der Stiftung letztlich zurückgenommen. Eine Abwicklung hätte weitreichende Folgen gehabt: Rund 100 Mitarbeitende wären arbeitslos geworden, mehr als 2.500 Berliner Künstler hätten ihre Arbeitsräume verloren, und Großprojekte wie die Rettung der Uferhallen sowie das Kulturkataster wären gefährdet gewesen. Auch wenn das Aus nun nicht bevorsteht, sieht sich die Berliner Einrichtung mit großen Herausforderungen konfrontiert: Aufgrund der Kürzung des Jahresbudgets muss sie etwa 20 Prozent ihres Budgets einsparen.
Die Staatsstiftung
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