„Zuerst gehen die Projektaktivitäten zurück“, antwortet Rechtsanwältin Melanie Jakobs von der Rechtsanwaltsgesellschaft Stiftungszentrum Law in München auf die Frage, was erste Anzeichen für eine Stiftung in Schieflage sein können. Bei operativen Stiftungen würden zumeist noch ausstehende Projekte abgewickelt, jedoch keine neuen mehr begonnen. „Sie tätigen dann keine neuen Investitionen mehr“, sagt Jakobs. Bei Förderstiftungen sei eine Schieflage zumeist einfacher festzustellen: Fördertätigkeiten seien rückläufig oder würden ganz eingestellt. Ein noch drastischeres Alarmsignal sei, wenn Stiftungen keine Berichte mehr an Behörden weiterleiteten. „Das deutet dann darauf hin, dass der Vorstand seinen Aufgaben nicht mehr nachkommt.“
Zum Leben zu wenig
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