Der Stiftung für Energie und Gesellschaft des Energie-Konzerns RWE will die „Energieavantgarde Anhalt“ mit insgesamt 1,5 Mio. EUR unterstützen, meldet die Mitteldeutsche Zeitung.
Das Projekt wurde vor zwei Jahren von der Stiftung Bauhaus in Dessau und der Ferropolis GmbH initiiert und Anfang 2015 in einem Verein institutionalisiert. Die „Energieavantgarde Anhalt“ befasst sich mit der Energiewende vor Ort. Es sollen nun Potenziale und Grenzen eines regionalen Energiesystems getestet werden, so Thies Schröder, Geschäftsführer des Vereins. Die RWE-Stiftung will diesen Prozess drei Jahre lang begleiten und unterstützen.
Mit dem Millionen-Engagement in Anhalt verbindet die RWE-Stiftung die Hoffnung, dass sich weitere Akteure in diesem Projekt engagieren. Erste Gespräche dazu laufen bereits. Ziel ist es, dass der Verein bis Ende 2015 auf mindestens 50 Mitglieder anwächst. Auch das Bauhaus will sich engagieren. „Wir werden“, kündigte Bauhaus-Chefin Claudia Perren an, „das Thema der neuen Energien in Anknüpfung an die Bauhaus-Tradition auch in künstlerischen Initiativen untersuchen.“
