Das Risiko, dass die deutsche Wirtschaft in nächster Zeit in eine Rezession gerät, ist noch einmal gesunken. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Nachdem das Frühwarnsystem von Juni bis November 2012 einen Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit für die Industrie angezeigt hatte, signalisiert es nun zum dritten Mal in Folge einen Rückgang. Nach der Ampel-Systematik des Indikators liegen die Monate von Februar bis April 2013 allesamt im „grünen Bereich“. Das heißt, die Rezessionswahrscheinlichkeit ist niedriger als 30%.
Das IMK nutzt die Industrieproduktion als Referenzwert für den Indikator, weil diese rascher auf Nachfrageeinbrüche reagiert als das Bruttoinlandsprodukt.
Der erneute Rückgang des Rezessionsrisikos beruht nach Analyse des IMK sowohl auf positiven realwirtschaftlichen als auch auf finanzwirtschaftlichen Entwicklungen.
Der IMK Konjunkturindikator wird monatlich aktualisiert.
