EKFS stockt Beteiligung an Fresenius auf

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Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) hat bestehende 1.163.500 Stammaktien der Fresenius SE & Co. KGaA zu einem Börsenwert von ca. 90 Millionen Euro erworben. Dies gab die Stiftung in einer Aussendung bekannt. Damit steigt der Anteil der EKFS am Grundkapital von Fresenius auf rund 26,33 Prozent.

Die Stiftung stärkt mit diesem Schritt ihr langfristig orientiertes Engagement als Ankeraktionärin von Fresenius und führt das Vermächtnis der Stifterin Else Kröner fort, das Unternehmen als unabhängiges Ganzes zu erhalten. „Fresenius hat sich mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung als Ankeraktionärin über die vergangenen Jahrzehnte äußerst erfolgreich entwickelt. Unser zusätzliches finanzielles Engagement belegt, wie sehr wir von der Wachstumsstrategie des Unternehmens überzeugt sind“, sagte Dr. Dieter Schenk, Vorsitzender des Stiftungsrats der EKFS.

Schenk ist gleichzeitig einer von drei Testamentsvollstreckern, die derzeit noch die Beteiligung an Fresenius verwalten und die damit verbundenen Stimmrechte ausüben. Nach Ende der Testamentsvollstreckung im Juni 2018, 30 Jahre nach dem Tode von Else Kröner, wird der Lenkungsausschuss im Stiftungsrat die Aufgaben wahrnehmen, zu dem die drei Testamentsvollstrecker schon heute gehören.

Die EKFS dient der Förderung der medizinischen Wissenschaft und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Sie bezieht nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Die Stiftung fördert satzungsgemäß nur solche Forschungsaufgaben, deren Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich sind. Bis heute hat die Stiftung mehr als 1.650 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 300 Millionen Euro gefördert.

www.ekfs.de