Bereits seit 1912 – also seit mehr als hundert Jahren – besteht die Adolph Woermann Gedächtnis-Stiftung.
Adolph Woermann war der Sohn des Hamburger Kaufmanns und Reederei-Gründers Carl Woermann, als solcher erbte er die Reederei und baute sie zu einer der größten seiner Zeit auf. Bedient wurde vor allem West-Afrika und die damalige deutsche Kolonie Deutsch-Südwestafrika. – Die Reederei besteht nun seit mehr als 70 Jahren nicht mehr, die Stiftung Woermanns indes besteht weiterhin. – Nach seinem Tod gründete seine Frau Gertrud Woermann die Stiftung, welche bereits bei der Gründung den Zweck bekam, junge Menschen, die Potential haben und sich in einer Notlage befinden, in ihrer Ausbildung zu fördern.
Bis heute ist die Familie Woermann in der Stiftung federführend, aus der Reederei ist ein Handelsunternehmen für Import und Export, insbesondere nach Afrika, geworden, welches die Arbeit der Stiftung stark unterstützt. Der Vorstand der Stiftung wird mit Detlev und Rasmus Woermann bis heute von den Nachkommen Adolph Woermanns übernommen.
Förderbereiche
Bislang wurden mehr als 14 verschiedene Berufsausbildungen durch die Adolph Woermann Gedächtnis-Stiftung gefördert. Jedoch ist die Stiftung nach eigenen Angaben offen für jede Fachrichtung. Gefördert werden alle jungen Menschen, jedweder Nationalität. Insbesondere wird ein Fokus auf Afrika gelegt, da die Familie und Firma Woermann bis heute eng mit dem Kontinent verbunden ist. In welcher Form und Höhe die Förderung exakt von statten geht, ist indes nicht bekannt. Bekannt ist jedoch, dass sowohl die Stiftung, als auch die Familie Woermann auch immaterielle Förderung leisten. Kriterien für eine Förderung ist ein abzuschließendes Studium, oder eine abzuschließende Ausbildung durch einen jungen Menschen, sowie eine Notlage in der sich der Betreffende befindet.
