Martin Rennert übernimmt den Vorstandsvorsitz der Einstein-Stiftung Berlin zum ersten September von seinem Vorgänger Günter Stock. Die Einstein-Stiftung verfolgt das Ziel, Berlin als Forschungsstandort zu stärken.

Der ehemalige Präsident der Universität der Künste Berlin, Prof. Martin Rennert, übernimmt zum 1. September den Vorstandsvorsitz der Einstein-Stiftung Berlin. Der Stiftungsrat hat ihn einstimmig gewählt. Rennert gehört seit Februar 2020 dem Vorstand der Stiftung an. Er folgt in diesem Amt auf den Physiologen und Ex-Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Günter Stock, der den Vorstandsvorsitz seit Oktober 2015 innehatte.

In einer Pressemitteilung erklärt Rennert, dass er in seinem Amt das Ansehen der Stiftung im In- und Ausland befördern, das Profil der Stiftung schärfen und sich für eine Budgetsteigerung der Einstein-Stiftung aus öffentlichen wie auch privaten Quellen einsetzen wolle.

Rennert war von 2006 bis Anfang 2020 Präsident der Universität der Künste Berlin. Von 1995 bis 1997 war er Präsident der European League of Institutes of the Arts in Amsterdam. Von 2007 bis 2019 war er Mitglied im Beirat der Zürcher Hochschule der Künste sowie von 2011 bis 2018 Mitglied des Rundfunkrats des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Über die Stiftung

Die Einstein Stiftung-Berlin ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. Die Ziele der Stiftung umfassen die institutionsübergreifende Förderung von Berliner Forschungsprojekten, Marketing für den Forschungsstandort und die Zusammenarbeit von universitären, außeruniversitären und privatwirtschaftlichen Einrichtungen. Antragsberechtigte Einrichtungen sind die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Universität der Künste Berlin sowie die Charité. Mit diesen kooperierende Einrichtungen, wie Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft können ebenfalls gefördert werden. Die Stiftung verfügt über ein Kapital von rund fünf Millionen Euro, zu den Erträgen aus dem Stiftungskapital kommen öffentliche und private Fördersummen hinzu.

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