Johannes Schmalzl ist neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth in Künzelsau. Der frühere Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart und Präsident des baden-württembergischen Landesamts für Verfassungsschutz folgt auf Harald Unkelbach.

Johannes Schmalzl hat als neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung Würth die Nachfolge von Harald Unkelbach angetreten. Der frühere Würth-Manager, Jahrgang 1947, geht in den Ruhestand. Der Verwaltungsjurist Schmalzl war zuletzt seit November 2017 Hauptgeschäftsführer der IHK Region Stuttgart, davor unter anderem von Januar 2008 bis Mai 2016 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart sowie Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Prof. Ulrich Roth, weitere Mitglieder sind Helmut M. Jahn, Prof. Lars Rehfeld und die Enkelin des Firmengründers Reinhold Würth, Maria Würth.

Über die Stiftung Würth

Die Stiftung Würth wurde 1987 von dem Unternehmerehepaar Reinhold und Carmen Würth gegründet. Die gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts fördert Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Forschung und Wissenschaft, Bildung und Erziehung, Integration Geflüchteter und von Menschen mit Behinderung. Schwerpunkt der Arbeit ist die Region Hohenlohe. Im dortigen Künzelsau befindet sich auch der Sitz von Stiftung und Unternehmen. Das Stiftungskapital liegt bei rund 22 Millionen Euro, die Finanzierung erfolgt durch die Würth-Gruppe. Aktuell sind sieben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei der Stiftung beschäftigt.

Vorstand und Aufsichtsrat steuern die Stiftung. Der Vorstand führt laut Stiftung „die Geschäfte gesamtverantwortlich und nach einheitlichen Zielsetzungen, Plänen und Richtlinien“. Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand. „Er kann dem Vorstand bei der Verfolgung des Stiftungszwecks Weisungen erteilen.“ Dem Aufsichtsrat gehören Reinhold Würth selbst als Vorsitzender, seine Töchter Bettina und Marion sowie Sylvia Weber, Gerhard Seyboth und Ehrenmitglied Dieter Gräter an.

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