Laut der „Welt“ will der internationale Beraterkreis dem Direktor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Manfred Kittel, das Misstrauen aussprechen. Der Streit soll schon länger im Stillen gären.

Laut der „Welt“ will der internationale Beraterkreis dem Direktor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Manfred Kittel, das Misstrauen aussprechen. Der Streit soll schon länger im Stillen gären.

Bis zu einem Gespräch mit der Stiftungsratsvorsitzenden, Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), in der kommenden Woche sei Vertraulichkeit vereinbart. Trotzdem sickerte durch, dass verschiedene Gremienmitglieder keine Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Historiker an der Spitze der SFVV mehr sehen. In der kommenden Woche werde sich „die Stiftung sehr verändern“, sagte ein Beiratsmitglied der “Welt”. Auch ein Scheitern des Gesamtprojekts sei nicht ausgeschlossen, obwohl die Umbauarbeiten am Deutschlandhaus in Berlin bereits in vollem Gange sind.

Anlass für die gegenwärtige Eskalation und das Misstrauen ist eine temporäre Doppelausstellung, die die SFVV beim Deutschen Historischen Museum in der vergangenen Woche eröffnet hat. Sie besteht einerseits aus dem EU-geförderten griechischen Ausstellungsprojekt “Twice a Stranger” und andererseits aus einer Werkstattausstellung des Kurators der Stiftung.

Nun wirft der Beraterkreis der Stiftung und damit Manfred Kittel vor, bei beiden Ausstellungsteilen nicht ausreichend informiert worden zu sein, was u.a. zu falschen Fakten in der Ausstellung führte.

www.sfvv.de

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