Lance Armstrong gibt auf

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Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger hat angekündigt, sich nicht länger gegen die Doping-Vorwürfe der US-amerikanischen Anti-Dopingagentur USADA zu verteidigen. Damit nimmt er in Kauf, dass ihm alle Titel seit dem 1. August 1998 aberkannt werden, obwohl der Dopingvorwurf noch nicht bewiesen ist. „Es kommt ein Punkt im Leben, da kann man nur noch sagen: ‚Genug ist genug‘. Dieser Punkt ist nun erreicht", schrieb Lance Armstrong auf seiner Webseite. „Ich habe mich seit 1999 mit Betrugsvorwürfen herumschlagen müssen." Das habe ihm, seiner Familie und der Arbeit mit seiner Stiftung einen „zu hohen Zoll" abverlangt.

Stattdessen will er sich nun ganz auf die Arbeit in seiner Anti-Krebs-Stiftung, der Lance Armstrong Foundation (LAF), konzentrieren. Nachdem im Herbst 1996 Hodenkrebs im fortgeschrittenen Stadium bei dem Ex-Radprofi diagnostiziert worden war, gründete er 1997 die LAF. Weltweit agiert die Stiftung zur Unterstützung von Krebskranken durch Hilfestellung, Aufklärung und Unterstützung der Krebsforschung meist unter dem Namen „Livestrong“.

www.livestrong.org