Bundesrechnungshof kritisiert Neubau der Friedrich-Ebert-Stiftung

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Der Bundesrechungshof hat die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und das Bundesbauministerium mit schweren Vor­würfen konfrontiert. Laut einem Prüfungs­bericht der Kontrollbehörde soll der Neu­bau mit 19 Mio. Euro aus Steuergeldern zu kostspielig gewesen sein. Insbesondere habe die FES nicht ausreichend nach Alter­nativstandorten gesucht und das Projekt nicht korrekt ausgeschrieben. Das Bau­ministerium habe dies geduldet, obwohl zu­vor alle beteiligten Dienststellen das Vor­haben als unwirtschaftlich eingeschätzt hät­ten. Der Bundesrechnungshof bezweifelt deshalb die notwendige Distanz der Behör­de zur FES. Das Bundesbauministerium bezeichnete die Vorwürfe als "absolut unzu­treffend" und verweist auf die Letztver­antwortung des Bundesinnenministeriums. Die FES bestreitet die Vorwürfe ebenfalls.