Die Hanns-Seidel-Stiftung wurde 1966 von CSU nahen Vereinsmitgliedern in München gegründet und nach dem früheren CSU-Vorsitzenden und bayrischen Ministerpräsidenten Dr. Hanns Seidel benannt. Ihren zentralen Aufgaben kommt sie in vier Abteilungen nach, der Akademie für Politik und Zeitgeschehen und den Instituten für politische Bildung, für Begabtenförderung und für internationale Zusammenarbeit. Sie fördert in- und ausländische Studenten, leistet in vielen Ländern Entwicklungsarbeit und will mit zahlreichen Tagungen und Seminaren zur politischen Bildung beitragen. Außerdem schreibt sie regelmäßig Wettbewerbe aus und verleiht Preise zur Nachwuchsförderung und Auszeichnungen für besondere Lebensleistungen.
Ihr Hauptsitz ist in München. Sie unterhält weiter ein Büro in Berlin, Bildungszentren in Wildbad Kreuth und im Kloster Banz und sogenannte Verbindungsstellen in Brüssel, Washington, Athen und Moskau.
Die Akademie für Politik und Zeitgeschehen und ihre Projekte
Mit ihren Forschungen zum Zeitgeschehen will die Akademie bei politischen Entscheidungen beratend tätig werden. Ihre Mitarbeiter aus den verschiedenen Fachgebieten können politische Fragestellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und mit einer multiperspektivischen Arbeitsweise Ergebnisse von politischer und gesellschaftlicher Relevanz herausarbeiten. Die Ergebnisse werden mit politischen Entscheidungsträgern und führenden Persönlichkeiten aus anderen Bereichen diskutiert, um sie dann im Sinne von Politikberatung öffentlich vorzulegen.
Projekte mit relevanten aktuellen Themen wie Arbeitsmarktentwicklung, Wirtschaft, Gesundheit, innere und äußere Sicherheit und andere gehören ständig zum Programm der Akademie.
Politische Bildungsarbeit
Projekte mit relevanten aktuellen Themen wie Arbeitsmarktentwicklung, Wirtschaft, Gesundheit, innere und äußere Sicherheit und andere gehören ständig zum Programm der Akademie.
Politische Bildungsarbeit
In den Bildungsangeboten spiegeln sich die Leitthemen der politischen Bildungsarbeit wieder. Dazu gehören Werteorientierung, Verhältnis von Bürger und Staat, Regionalisierung versus Globalisierung, Verantwortung für die nächste Generation und andere. Die Angebote sollen Wissen und Kompetenz vermitteln, um möglichst breite Bevölkerungsschichten zum politischen Mit-Entscheiden zu befähigen.
Für die Seminare, Konferenzen und Tagungen zur politischen Bildung stehen Wildbad Kreuth, das Kloster Banz und das Konferenzzentrum in München zur Verfügung.
Zusammenarbeit auf internationaler Ebene
Auf der Basis von „Demokratie, Frieden und sozialer Marktwirtschaft“ ist die Stiftung in sechzig Ländern mit über hundert Projekten aktiv. Schwerpunkte der Entwicklungsarbeit liegen in der beruflichen Bildung, in der Verbesserung der Verwaltung und dem Ausbau der Infrastruktur. Auch will sie zur Verbesserung politischer Rahmenbedingungen beitragen. Hauptorte befinden sich im südöstlichen Europa, im westlichen Südamerika und in verschiedenen Ländern Afrikas und Asiens.
Förderprojekte und ihre Bedingungen
Gefördert werden Studierende und Doktoranden mit überdurchschnittlichen Studienleistungen aus Deutschland, den EU-Ländern und der Schweiz. Studienwillige aus anderen Ländern müssen von den jeweiligen Leitern der Stiftungsprojekte ausgewählt werden. Die Stipendiaten erhalten Hilfe zum Lebensunterhalt, ein festes Büchergeld und „ideelle“ Unterstützung in Form von Studienunterstützung. Sie verpflichten sich, an einer bestimmten Anzahl von Seminaren der Stiftung teilzunehmen. Nach einem Probejahr wird die Hauptförderung übernommen, die sich nach der Höchstdauer der BAföG-Förderung richtet.
Daneben werden auch angehende Journalisten finanziell und mit einem studienbegleitenden Ausbildungsangebot unterstützt.
