Stifter
Die Stiftung wurde zu Ehren des Altpräsidenten der Universität Tübingen Adolf Theis (1972-1995) zu dessen Verabschiedung 1995 gegründet. Theis hatte sich in seiner Zeit als Präsident der Universität stark um den Aufbau eines externen Förderernetzwerks und um eine Verknüpfung von Universität und Wirtschaft bemüht. 2013 ist Adolf Theis in Berlin verstorben, sein Andenken wird jedoch nach wie vor hochgehalten. Mittlerweile ist das Stiftungskapital soweit angewachsen, dass gezielt Studierende aus Schwellenländern, Osteuropa und Lateinamerika gefördert werden können.
Förderbereiche
Die Adolf Theis-Stiftung widmet sich vor allem der Förderung der internationalen Beziehungen der Universität Tübingen in Forschung und Lehre. Dabei handelt es sich, ganz im Geiste des ehemaligen Hochschulpräsidenten, nicht um die Förderung eines speziellen Fachbereichs oder einer einzelnen Fakultät. In erster Linie sollen weltweit förderungswürdige Studierende und junge Nachwuchswissenschaftler von Partneruniversitäten, unter anderem aus Südamerika und Osteuropa, und der Universität Tübingen unterstützt werden. Es geht dabei um eine nachhaltige Förderung internationaler Beziehungen.
Förderrichtlinien
Die Stiftung entscheidet über die zu fördernden Projekte, eine Antragsmöglichkeit auf Förderung gibt es nicht. Gefördert werden unter anderem Studien- und Forschungsaufenthalte ausländischer Nachwuchswissenschaftler an der Universität Tübingen.
Beitrag der Stiftung
Es werden Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte vergeben. Außerdem Preise für besondere Leistungen ausgelobt. Als Aufgabengebiet sieht die Adolf Theis-Stiftung neben der konkreten wirtschaftlichen Förderung auch die Völkerverständigung. Da die Stiftung zu Ehren des ehemaligen Universitätsprofessors Theis ins Leben gerufen wurde und im Grunde seine Verdienste um die internationalen Beziehungen der Universität und die weltweite Vernetzung junger Wissenschaftler und Forschender fortführen und ehren soll, ist die Stiftung eng mit der Universität Tübingen verbunden.
