Die Entstehungsgeschichte von AGAPEDIA
Gegründet im Jahr 1995 vom Fußballweltmeister und späteren Bundestrainer Jürgen Klinsmann, hat es sich die Agapedia Stiftung zur Aufgabe gemacht, von Armut betroffenen oder durch familiäre Konflikte zerissenen Kindern zu helfen. Ihren Schwerpunkt legt die Stiftung dabei auf die osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien, sowie das weiter östlich gelegene Nachbarland Moldau. In diesen Ländern ist nicht nur die Kriminalität und der Drogenhandel bzw Konsum ein großes Problem, sondern auch die Verwahrlosung der Kinderheime, wo es den Kindern neben der richtigen Medizin vor allem an Freizeitbeschäftigung fehlt.
Förderungsbereiche
Agapedia bietet den dortigen Waisenkindern nicht nur ein Leben in Menschenwürde, sondern auch die Möglichkeit sich selbst zu entfalten und auf eine erfolgreiche Zukunft hinzuarbeiten. Die wichtigsten Projekte in den dortigen Ländern sind 2 Kinderheime in den bulgarischen Staädten Sofia und Plovdiv, eines in Rumänien, sowie unzählige weitere Projekte zur Hilfe von benachteiligten Kindern, inklusive einer angemessenen Krankenversorgung, Zahnbehandlung und Hilfe beim Beenden der Schule sowie der Suche nach einem Arbeitsplatz.
Förderung in Europa
Im Gegensatz zu anderen Stiftungen, die vor allem auf dem Afrikanischen Kontinent ihre Hilfe zur Verfügung stellen ist Agapedia ausschließlich auf dem europäischen Kontinent vertreten, in den eben angesprochenen Ländern aber auch in Deutschland, wo das Problem der Kinderarmut oft vernachlässigt wird. So wurde in der schwäbischen Heimat des Stiftungsgründers, genauer gesagt in Esslingen am Neckar ein Kinderzentrum für 6 bis 12-jährige eröffnet, dessen Aufgabe es ist, den Kindern soziale Kompetenzen und gesellschaftliche Werte zu vermitteln, die eigenen Stärken zu fördern und nicht zuletzt die interkulturelle Kompetenz von Jugendlichen unterschiedlichster Herkunftsländer zu stärken. Dabei geht es dort keineswegs bitterernst zu, vielmehr steht auch die Freude am Leben und die Bewältigung gemeinsamer Aufgaben in der Gruppe im Mittelpunkt.
Das passiert mit den Spenden bei AGAPEDIA
Besonders lobenswert bei Agapedia ist, das 100 Prozent der Spenden auch tatsächlich bei den Projekten ankommen und die dortige Arbeit somit größtenteils ehrenamtlich abläuft. Förderer von Agapedia sind unter anderem die Robert-Bosch- Stiftung, Buderus und das Land Baden-Württemberg, in dem auch der Schwepunkt der deutschen Projekte liegt. Bekannt durch zahlreiche Berichte in den verschiedensten Zeitungen und auch durch den Bekanntheitsgrad ihres Gründers, ist Agapedia eine der vorbildlichsten Stiftungen in diesem Geschäftsfeld. Gespendet werden kann entweder über das Internet, wo auch eine englischsprachige Version der Seite vorliegt oder in indem man sich die Spendenunterlagen schriftlich zukommen lässt und damit gleichzeitig auch immer über neue Projekte informiert wird.
