Der Schock sitzt tief, wenn man als junger Mensch die Diagnose Multiple Sklerose erhält. „In meiner Familie gibt es Menschen mit MS. Lähmungen, Probleme, Stigmata, das alles kommt vielen sofort in den Sinn, wenn man an die Krankheit denkt“, erzählt Jasmin Mir, die mit Anfang 20 die Diagnose MS erhielt. Ihre Familie habe sie gut auffangen können, dennoch: Gerne hätte sie jemanden zum Reden gehabt, der das Gleiche durchmachte wie sie. Sie suchte nach Hilfsangeboten. Und fand keine. Oder zumindest keine, die sie wirklich angesprochen hätten. „Ich wollte nicht in eine Selbsthilfegruppe gehen, das ist einfach nicht mein Ding“, erklärt die Gründerin. Sie fand auf anderen Wegen junge Betroffene und stellte fest: Das Problem haben andere auch. Und sie selbst hatte das Bedürfnis, etwas daran zu ändern.
Die Entschlossene
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