Die Pressefreiheit ist unter Druck. Der Satz lässt sich, global betrachtet, im Grunde auf jedes Jahr beziehen, hat dieser Tage laut Reporter ohne Grenzen allerdings noch einmal gesteigerte Relevanz. Erreichten 2014 noch 13,9 Prozent der Länder die Einstufung „gute Lage“ und 15,6 Prozent die „zufriedenstellende Lage“ von fünf Einstufungen, sind es 2023 noch 4,4 respektive 20,6 Prozent. Die mittlere Einschätzung „erkennbare Probleme“ sank um rund sieben Prozentpunkte auf nun 34,4, während die fünfte und vierte Kategorie der „sehr ernsten“ sowie der „schwierigen Lage“ gemeinsam nun nicht mehr rund 36,2, sondern 47,2 Prozent ausmachen.
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