Das durchschnittliche Stiftungsportfolio besteht zu etwa 40 Prozent aus Aktien und Derivaten, zu 44 Prozent aus Anleihen und zu rund zwölf Prozent aus Liquidität. Das ist das Ergebnis der aktuellen Analyse des Instituts für Vermögensaufbau von 525 Stiftungsportfolios der V-Bank. Rohstoffe – vor allem Gold – spielen mit 2,7 Prozent eine kleinere Rolle, Immobilien mit 1,9 Prozent ebenfalls. Was wesentlich daran liegen dürfte, dass viele Stiftungen Immobilien direkt halten und sie nicht auch noch im fungiblen Bereich hoch gewichten. Die Bandbreite beim Aktienanteil reicht von 0 bis 80 Prozent. Die mittleren 50 Prozent bewegen sich zwischen 24 und 52 Prozent. Beim Rentenanteil liegt die Mitte der Verteilung zwischen 29 und 60 Prozent, bei der Liquidität zwischen 3,7 und zwölf Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Rentenanteil um 2,9 Prozentpunkte. Liquidität fiel um 1,7 Punkte und offene Immobilienfonds um einen Prozentpunkt. Der Anteil an Aktien stieg um 0,1 Punkte.
Wie Stiftungen ihr Kapital strukturieren
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