Otto-Benecke-Stiftung: Frank Überall übernimmt Spitzenposition

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Der Kölner Sozialwissenschaftler Frank Überall ist seit dem 1. Juli 2026 Geschäftsführer der Otto-Benecke-Stiftung. Überall werde das Amt zunächst bis zum Jahresende ausüben, wie es in einer Pressemitteilung der Stiftung heißt. Vorstandsvorsitzender ist der CDU-Politiker Lothar Theodor Lemper.

Lemper erklärte zur Personalie: „Wir sind glücklich, mit Herrn Überall einen versierten Fachmann gewonnen zu haben, der neben seiner Tätigkeit in Führungspositionen im Journalismus und an einer Hochschule auch in verschiedenen Organisationen des sozialen und gesellschaftlichen Bereichs verantwortlich war.“

Überall ist Sozialwissenschaftler, Journalist und Autor. Bundesweit bekannt wurde er vor allem als langjähriger Bundesvorsitzender des Deutschen-Journalisten-Verbands, den er von 2015 bis 2023 führte. Zuletzt war er Chefreporter bei der Kölnischen Rundschau.

Integration von Geflüchteten

Die Otto-Benecke-Stiftung ist ein gemeinnütziger, politisch neutraler Verein mit Sitz in Bonn, Köln und Berlin. Sie wurde 1965 an der Technischen Universität Berlin vom Verband der Deutschen Studentenschaften gegründet und entwickelt Integrationsprogramme sowie Qualifizierungsangebote für Zugewanderte und Geflüchtete. Ziel ist nach Angaben der Stiftung insbesondere die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe.

Zu den praktischen Angeboten der Stiftung gehören Bildungs- und Beratungsprogramme für Menschen mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte. Damit verbindet die OBS sprachliche, fachliche und soziale Unterstützung beim Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf.

Die als Verein organisierte Stiftung finanziert ihre gemeinnützigen Programme primär durch öffentliche Mittel des Bundes. Zu den größten Zuwendungsgebern zählen Bundesministerien wie das Familien- und Bildungsministerium, sowie der Europäische Sozialfonds.