Nachdem die Staatsanwaltschaft Ravensburg nach wie vor gegen den Ex-Präsidentne der Zeppelin Universität (ZU), Stephan A. Jansen, wegen des Verdachts des Betrugs sowie der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr ermittelt, soll nun das Provisionssystem abgeschafft werden.
Laut der von der ZU-Stiftung mit einem Gutachten beauftragten Stuttgarter Kanzlei Menold Betzler, verstoßen die Provisionszahlungen aus Fördermitteln, die Jansen bekommen hat, aber „grundsätzlich nicht gegen geltendes Recht“.
Das Gutachten will die Stiftung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet haben. Aufgrund datenschutzrechtlicher Beschränkungen sei es der Stiftung aber nicht gestattet, das Gutachten in Gänze zu veröffentlichen, so die Stiftung in einer Mitteilung.
Das steht im Gegensatz dazu, dass der Stiftungsvorsitzende Werner Allgöwer noch Anfang September versicherte, der Öffentlichkeit Einblick in das Papier zu geben, wie die Schwäbische Zeitung berichtet.
