Charlotte Ruhbaum übernimmt ab Januar 2026 die Leitung des Bereichs Klimaschutz bei der Stiftung Mercator. Sie folgt auf Lars Grotewold, der zum selben Zeitpunkt Vorsitzender der Geschäftsführung wird und damit Wolfgang Rohe ablöst. Laut Pressemitteilung soll Ruhbaum die Strategie des Bereichs in einem zunehmend schwierigen politischen Umfeld weiterentwickeln.
Beruflicher Fokus Umwelt
Ruhbaum arbeitet seit 2015 im Klimaschutz-Team der Stiftung Mercator, zuletzt als Projektmanagerin. Ihre Schwerpunkte sind sozial gerechter Klimaschutz, Engagement der Zivilgesellschaft im In- und Ausland sowie die Weiterentwicklung von Projektpartnern und Partnergesellschaften. Zuvor war sie Referentin bei Unternehmensverbänden für Energieeffizienz in Berlin und Brüssel. Die Politikwissenschaftlerin hat an der Freien Universität Berlin Umweltmanagement studiert.
„Charlotte Ruhbaum bringt für ihre neue Rolle als Bereichsleiterin alle entscheidenden Qualifikationen mit“, sagt Wolfgang Rohe, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Sie verfügt über umfassende Erfahrung, insbesondere in den Feldern sozial gerechter Klimaschutz und zivilgesellschaftliches Engagement.“ Zudem habe sie die Organisationsentwicklung von Partnergesellschaften wie Agora Energiewende maßgeblich vorangebracht und die Stiftung in europäischen Netzwerken vertreten.
Über die Stiftung Mercator
Die Stiftung Mercator wurde 1996 in Essen von der Familie Schmidt-Ruthenbeck, den Gründern der Metro AG, ins Leben gerufen. Sie ist nach dem Kartographen und Gelehrten Gerhard Mercator (1512–1594) benannt und als gemeinnützige GmbH organisiert. Trägerin ist die Meridian-Stiftung, die auch die Stiftung Mercator Schweiz verantwortet.
Die Stiftung fördert Projekte in den Bereichen gesellschaftlicher Zusammenhalt, Klimaschutz, Digitalisierung und europäische Integration – national und international, mit besonderem Bezug zum Ruhrgebiet. Laut aktuellem Jahresbericht 2024 förderte sie im vergangenen Jahr 108 Projekte mit rund 59 Millionen Euro.
