Die Stiftung Historische Museen Hamburg hat bei einer öffentlichen Auktion den seit mehr als 100 Jahren verschollen geglaubten Lukaspokal ersteigern können. Börries von Notz, Vorstand der Historischen Museen Hamburg sprach von einem Kaufpreis im fünfstelligen Bereich. Es sei ein großes Glück, dass es möglich gewesen sei, bei einem Bietergefecht mit dem internationalen Kunsthandel mithalten zu können. Der Pokal galt lange als verschollen, bevor er versteigert wurde.
Der Lukaspokal sei als herausragendes Beispiel für die Kunstfertigkeit des berühmten Hamburger Goldschmiedegewerbes eines der wichtigsten Objekte der Hamburgischen Geschichte des 19. Jahrhunderts, sagt ein Pressesprecher der Stiftung. Bei dem 69 Zentimeter hohen reich verzierten Trinkgefäß handelt es sich um das Werk des Mitbegründers des Hamburger Künstlervereins Martin Gensler aus dem Jahr 1857. Der Pokal soll voraussichtlich ab Mai 2015 in einer Sonderpräsentation im Hamburg Museum zu sehen sein.
