Stiftung Pfennigparade: Oliver
Gosolits wird neuer Vorstand

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Oliver Gosolits wird zum 1. April neuer Vorstand der Stiftung Pfennigparade. Gemeinsam mit Ernst-Albrecht von Moreau bildet er die neue Führungsspitze der Stiftung. Gosolits folgt auf Jochen Walter, der nach 23 Jahren als Vorstand der Pfennigparade in den Ruhestand geht.

Der Diplom-Sozialpädagoge und ausgebildete KFZ-Mechaniker Gosolits bringt 20 Jahre Erfahrung in der Eingliederungshilfe mit. Zuletzt war er Geschäftsführer der gemeinnützigen Oberland Werkstätten GmbH, die Menschen mit Behinderungen bei ihrer Teilhabe am Arbeitsleben unterstützt. Zuvor leitete er die Lebenshilfe Tirol in Österreich und war Gesamtleiter des Pädagogischen Zentrums Schloss Niedernfels.

„Es macht einen Unterschied, ob es die Pfennigparade gibt oder nicht. Es macht einen Unterschied für viele Menschen, wenn wir als Pfennigparade weiterhin so erfolgreich sind“, betonte der scheidende Vorstand Walter zum Abschied laut Pressemitteilung. „Dieser Erfolg basiert jedoch auch auf der Unterstützung durch unsere Partner. Und diese Partnerschaften müssen immer wieder erarbeitet und gepflegt werden.“

Während Walters Amtszeit entwickelte sich die Pfennigparade zu einem gemeinnützigen Sozialunternehmen, das überregional Inklusion fördert. Walter engagierte sich neben seiner Tätigkeit bei der Pfennigparade unter anderem als stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen.

Über die Stiftung

Die 1952 gegründete Stiftung Pfennigparade ist ein Rehabilitationszentrum für Menschen mit Körperbehinderung mit Hauptsitz in München. Mit 2.500 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 124,8 Millionen Euro im Jahr 2023 betreibt die Stiftung 80 Dienste und Einrichtungen in und um München. Das Stiftungskapital betrug im Jahr 2020 rund 24,4 Millionen Euro. Die Pfennigparade entstand ursprünglich als Bürgerinitiative zur Bekämpfung der Polioepidemie und hat sich zu einem der größten Sozialunternehmen für Menschen mit Behinderung in Deutschland entwickelt. Ihr Ziel ist die Förderung von Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Freizeit.