Neuer Geschäftsführer für Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds

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Zum 1. Februar 2026 hat Jens Wahn die Geschäftsführung des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds übernommen. Er folgt auf Andreas Buschmann, der im Sommer 2025 verstorben ist. Wahn soll die Bildungsförderung des Stiftungsfonds „erfolgreich fortführen und zukunftsorientiert weiterentwickeln“, wie die Stiftung in einer Pressemeldung mitteilt. 

Enge Verbundenheit

Jens Wahn hat mehrere betriebswirtschaftlich ausgerichtete Studiengänge absolviert und bringt Management- und Führungserfahrung aus seiner bisherigen Tätigkeit bei den Ford-Werken mit, wo er das betriebliche Gesundheitsmanagement leitete. Bereits von 2016 bis 2018 war Wahn beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds als Referent für Stifter- und Spenderbetreuung tätig und blieb der Stiftung anschließend als Juror bei Auswahlgesprächen für neue Stipendiaten verbunden. Während seines Studiums war er selbst Stipendiat des Stiftungsfonds.

„Der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds hat meinen eigenen Bildungsweg entscheidend geprägt“, wird Wahn in der Pressemitteilung zitiert. „Die Möglichkeit, nun Verantwortung für diese besondere Stiftung zu übernehmen, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und Respekt. Gemeinsam mit dem Verwaltungsrat und dem Team der Geschäftsstelle möchte ich die Arbeit des Stiftungsfonds weiterentwickeln und jungen Menschen auch künftig verlässliche Perspektiven eröffnen.“

Über 200 Jahre alt

Der im Jahr 1800 gegründete Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, eine Stiftung des öffentlichen Rechts, verwaltet nach eigenen Angaben die Vermögen von über 300 Stiftungen sowie das Schul- und Kulturvermögen der ehemaligen Kölner Jesuiten. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens in Höhe von 319 Millionen Euro finanziert die Stiftung Schüler- und Studienstipendien sowie Bildungs- und Förderprogramme.