Krupp-Stiftung: Isabel Corinna Knauf neu im Kuratorium

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Isabel Corinna Knauf ist Nachfolgerin von Prof. Diethard Bergers im Kuratorium der Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung. Der Ingenieurwissenschaftler war im Sommer aus dem Gremium ausgeschieden. Das Kuratorium ist laut Stiftung verantwortlich dafür, „dass die Krupp-Stiftung die in ihrer Satzung festgelegten Zwecke – die Förderung von gemeinnützigen Projekten in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Bildung, Gesundheit und Sport – erfüllt“. Es lege die Grundsätze der Verwaltung des Stiftungsvermögens fest, überwache deren Ausführung und bestimme die Verwendung der Vermögenserträge für die gemeinnützige Fördertätigkeit.

Gesellschafterin der Knauf-Gruppe

Die 1972 geborene Knauf ist Mitglied des Gesellschafterausschusses der Knauf-Gruppe mit Sitz im unterfränkischen Iphofen, die unter anderem Gips und weitere Baustoffe produziert. Seit 2002 war sie in diversen Funktionen bei der Gruppe tätig, zuletzt als Mitglied der Gruppengeschäftsführung mit Gesamtverantwortung für Südeuropa, Mittlerer Osten, Südasien und Afrika. Zuvor war sie Bereichsleiterin in der Zentralabteilung M&A der Thyssenkrupp Steel AG. Isabel Corinna Knauf hat an der RWTH Aachen Ingenieurwesen mit Fachrichtung Bergbau studiert mit Abschluss Diplom. Sie ist Mitglied in diversen Aufsichtsräten, etwa der Continental AG.

Über die Krupp-Stiftung

Die 1967 gegründete Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftungen bürgerlichen Rechts. Sie basiert auf dem Familienvermögen der Familie Krupp und hält heute rund 21 Prozent der Aktien des Konzerns Thyssen-Krupp. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche Wissenschaft, Bildung, Gesundheitswesen, Sport und Kultur. Sie arbeitet seit Anfang 2022 die Biographie des Stifters im Nationalsozialismus auf. Im Juni 2023 folgte Michaela Muylkens im Vorstand auf Catherina Mertens.