Vodafone-Stiftung mit Neuzugängen in der Geschäftsführung

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Julia Ebert verstärkt die dreiköpfige Geschäftsführung der Vodafone-Stiftung Deutschland unter dem Vorsitz von Marc Konarski. Sie folgt auf Matthias Graf von Kielmansegg, der Ende März ausgeschieden ist. In ihrer neuen Rolle soll Ebert die strategische Weiterentwicklung der Stiftung vorantreiben und zentrale Programme ausbauen, insbesondere im Bereich digitale Bildung.

Ebert leitete zuletzt das Vodafone-Institut, ein Think Tank des Unternehmens. Dort verantwortete sie europäische Kooperationsprojekte und Studien mit Partnern aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik. Zuvor war sie Senior Consultant am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie Beraterin bei PricewaterhouseCoopers im Bereich Public Management Consulting.

Abschied nach über zwei Jahrzehnten

Zeitgleich wird auch Daniel Walther in die Geschäftsführung berufen. Er folgt auf Thomas Holtmanns, der nach mehr als zwei Jahrzehnten Engagement in den Ruhestand geht und die Stiftung in dieser Zeit maßgeblich geprägt hat. Walther leitet seit Februar 2026 den Bereich Tax des Unternehmens Vodafone Deutschland.

„Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit dem Team der Vodafone-Stiftung die digitale Bildung weiter voranzubringen“, wird Ebert in einer Pressemitteilung der Stiftung zitiert. „Gerade in unserer zunehmend digitalen Gesellschaft ist es entscheidend, dass insbesondere Kinder und Jugendliche die notwendigen Kompetenzen entwickeln können, um selbstbestimmt teilzuhaben. Mein Ziel ist es, unsere Programme noch stärker zu vernetzen und ihre Wirkung in Deutschland nachhaltig auszubauen.“

Teil eines Netzwerks

Die Vodafone-Stiftung wurde 2003 von Vodafone Deutschland in Düsseldorf gegründet. Sie ist Teil der internationalen Vodafone-Stiftungsfamilie. Neben der Vodafone Foundation in Großbritannien, dem Mutterland des internationalen Telekommunikationsunternehmens, gehören ihr 27 weitere Organisationen an, darunter etwa die Vodafone-Stiftungen in Indien und Südafrika.

Die gemeinnützige GmbH setzt sich für gute Bildung in einer zunehmend digitalen Welt ein. Sie will Lernangebote fördern, die auf die individuellen Talente und Fähigkeiten von Schülern eingehen, und Lehrkräfte für digitalen Unterricht befähigen. Mit dem Projekt „LeseKI:DS“ untersucht die Stiftung etwa, wie künstliche Intelligenz die Lesekompetenz von Grundschülern fördern kann.