Beate Stoffers wird neue Geschäftsführerin der Stiftung Zukunft Berlin. Sie löst Stefan Richter ab, der das Amt nach neun Jahren niederlegt.

Beate Stoffers leitet künftig die Geschäfte der Stiftung Zukunft Berlin (SZB). Die studierte Politikwissenschaftlerin war zuletzt als Staatssekretärin in der Senatsbildungsverwaltung tätig. Die 54-Jährige folgt zum 15. Mai auf Stefan Richter, der nach neun Jahren als Geschäftsführer und Vorstandsmitglied bei der SZB neue berufliche Herausforderungen sucht, wie die Stiftung mitteilte. 

„Bürgerschaftliche Kompetenzen in politische Entscheidungsprozesse“

„Das Stiftungsziel, bürgerschaftliche Kompetenzen in politische Entscheidungsprozesse einzubinden, ist für die Zukunft der Stadt und der ganzen Region Berlin-Brandenburg von großer Bedeutung“, wird Stoffers zitiert. „Insbesondere das von der Stiftung organisierte Berlin-Forum und das Zukunftsforum Berlin-Brandenburg sind zwei einzigartige demokratisch-partizipative Formate, die zwischen unterschiedlichen Positionen vermitteln, bürgerschaftliche Sichtweisen zusammentragen und weiterleiten.“ Stoffers sei eine geradezu ideale Besetzung, so SZB-Vorstandssprecher Markus Dröge. „Sie ist eine engagierte Frau, die sich in unserer Stadt gut auskennt und durch ihre vielfältigen Erfahrungen in ehrenamtlicher Arbeit, in Wirtschaft und Verwaltung beste Voraussetzungen mitbringt.“ Dröge leitet seit April in einer Doppelspitze mit Carolin Behr die Stiftung. 

Nach dem Ausscheiden Richters sollen die Ämter der Geschäftsführung und als Vorstandsmitglied künftig nicht mehr in Personalunion ausgeübt werden. Es sei für die Stiftung ein Verlust, dass Stefan Richter beruflich neue Wege suche, so die SZB. „Wir bedauern das, aber eine solche persönliche Entscheidung muss man akzeptieren. Er hat neun Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet und die Stiftung mitgeprägt. Dafür danken wir ihm sehr.“ 

Über die Stiftung Zukunft Berlin

Die gemeinnützige Stiftung im Sinne der Abgabenordnung wurde 2006 von Klaus Groth und Dieter Rosenkranz gegründet. Die Stiftung fördert laut Satzung das bürgerschaftliche Engagement, die Bildung sowie kulturelle Ziele für die Stadt Berlin. Relevante politische Entscheidungen für die Stadt möchte die Stiftung nicht der Politik alleine überlassen. Daher arbeiten gut 500 Bürger im Rahmen der Stiftung an derzeit 29 unterschiedlichen Initiativen. Darunter finden sich Projekte wie „Hilfsangebote für die Ukraine und für Geflüchtete“, „Wasser bewegt Berlin“ und „Wissenschaftsstadt Berlin“. Diese sollen einen Beitrag zur Zukunft der Stadt leisten. 

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