07.07.2015 | Von Die Stiftung

Schneller, sicherer, gebührenfrei: Bitcoins, die Payment-Revolution

Seit 2009 sind Bitcoins als „Internetwährung“ im Gespräch. Zunächst nur von eingeweihten Technik-Zirkeln beachtet, werden Bitcoins jetzt auch als Zahlungsmethode für Fundraising-Organisationen interessant.

Seit 2009 sind Bitcoins als „Internetwährung“ im Gespräch. Zunächst nur von eingeweihten Technik-Zirkeln beachtet, werden Bitcoins jetzt auch als Zahlungsmethode für Fundraising-Organisationen interessant.
Von Peter Kral

 

Die Geschichte der Bitcoins begann 2009. Auf den Finanzmärkten fing es zu diesem Zeitpunkt bereits an zu kriseln, das Vertrauen in Geldinstitute bröckelte vielerorts. Wer Geldtransfers über Ländergrenzen hinweg abwickelte, musste sich über teils horrende Transfergebühren ärgern. Satoshi Nakamoto, ein Name der bis heute weder einer einzelnen Person noch einem Kollektiv zugeordnet werden kann, wollte nicht länger hinnehmen, dass bargeldloser Zahlungsverkehr ohne Banken oder Payment-Anbieter wie Kreditkarteninstitute nicht möglich war. Es folgte die Geburtsstunde der sogenannten Bitcoins.

BitcoinsDas Prinzip der neuen Zahlungsmethode: Die vorhandene Währung wird auf einem virtuellen Marktplatz eingetauscht. Statt einer neuen Landeswährung – wie in realen Wechselstuben an einem Urlaubsort – erhält der Einkäufer der Bitcoins eine Reihe von Zahlencodes, die er auf seinem Computer speichert. Sie sind die Grundlage für künftige Transaktionen via Internet. Jeder dieser Codes ist absolut einzigartig und fälschungssicher.

Der Sicherheitsaspekt dieses Trend-Zahlungsmittels ist unschlagbar. Gerade weil die individuellen Codes nicht nachgeahmt werden können, lässt sich jede Transaktion zweifelsfrei nachvollziehen. Geldwäsche oder Betrug werden quasi unmöglich. Außerdem fallen bei einer Transaktion keinerlei Gebühren an.

In den ersten Jahren der virtuellen Währung war ihre größte Schwäche offensichtlich: Solange kaum ein Händler Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptierte, blieb die Kryptowährung ein Geheimtipp unter IT-Expertinnen und Internet-Spezialisten – quasi ohne Anwendungsmöglichkeiten. Doch das ändert sich seit geraumer Zeit. Immer mehr große, internationale Unternehmen akzeptieren das neue Zahlungsmittel wegen der Schnelligkeit der Transaktion, seiner Sicherheit, seiner globalen Verfügbarkeit und seiner Gebührenfreiheit.

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