Das Freihandelsabkommen, über das die EU mit den USA seit einiger Zeit verhandelt, ruft vermehrt Kritiker auf den Plan. Ein besonders sensibler Punkt in den Gesprächen ist der Kulturbereich. In diesem Zusammenhang hat sich die Kurt Wolff Stiftung mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit gewandt, in der sie vor negativen Folgen des Abkommens auf die deutsche Buchbranche warnt.

Das Freihandelsabkommen, über das die EU mit den USA seit einiger Zeit verhandelt, ruft vermehrt Kritiker auf den Plan. Ein besonders sensibler Punkt in den Gesprächen ist der Kulturbereich. In diesem Zusammenhang hat sich die Kurt Wolff Stiftung mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit gewandt, in der sie vor negativen Folgen des Abkommens auf die deutsche Buchbranche warnt.

Laut der Stiftung würde das Freihandelsabkommen auf den Buch- und Medienmarkt bezogen bedeuten, dass „besondere Schutzmaßnahmen urheberrechtlicher, steuerrechtlicher und preisrechtlicher Natur, die es in Europa im Unterschied zu den USA gibt, zur Disposition stehen. Die Folgen für das einmalige Buchhandels- und Verlagsnetz in Deutschland wären verheerend.“
Die Stiftung verweist darauf, dass Frankreich den gesamten Kulturbereich und die damit zusammenhängenden Förder- und Schutzmaßnahmen aus dem Verhandlungsmandat herausgenommen hat. Da das auch im Koalitionsabkommen der Bundesregierung vorgesehen ist, fordert die Kurt Wolff Stiftung die neue Bundesregierung auf, bei künftigen Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA den Kulturbereich ebenfalls aus der Verhandlungsmasse herauszunehmen.

www.kurt-wolff-stiftung.de

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