Nina Smidt folgt auf Nathalie von Siemens im operativen Vorstand der Siemens-Stiftung. Sie ist derzeit Bereichsleiterin Internationale Strategie und Entwicklung der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie Präsidentin der American Friends of Bucerius.

Nina Smidt übernimmt zum 31. März 2020 das Amt von Nathalie von Siemens im operativen Vorstand der Siemens-Stiftung. Mit Smidt konnte laut Stiftung „eine hochkarätige Vorständin“ gewonnen werden, die mit ihrer internationalen Erfahrung im Stiftungssektor ausgezeichnet in das Profil passe. Smidt werden die Stiftung zusammen mit Rolf Huber sowie dem Finanzvorstand Klaus Grünfelder weiterentwickeln und lenken.

Von der Zeit- zur Siemens-Stiftung

Nina Smidt ist seit 2006 für die Zeit-Stiftung und deren Einrichtungen tätig. Sie hat die Bucerius Education an der Bucerius Law School geleitet, war über sieben Jahre Präsidentin der American Friends of Bucerius in New York und zuletzt Leiterin des Bereichs Internationale Planung und Entwicklung. „Ich freue mich, dass Frau Smidt im März in den Vorstand der Siemens Stiftung wechseln wird, in dem sie ihre konzeptionellen Fähigkeiten und ihr ausgeprägtes Umsetzungsvermögen zum Wohle einer großen gemeinnützigen Stiftung einbringen wird“, wird Professor Michael Göring, Vorstandsvorsitzender der Zeit-Stiftung, zitiert.

Nathalie von Siemens hatte demnach gemeinsam mit Vorstand und Stiftungsrat der Siemens Stiftung entschieden, dass sie ihr Amt als Vorständin nach sieben Jahren zum 31. März 2020 niederlegen wird, um sich vornehmlich auf Gremienarbeit in Organisationen der Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu konzentrieren sowie sich familiären Aufgaben zu widmen.

In den Arbeitsgebieten Bildung und Kultur, die von Siemens verantwortete, habe sie den Fokus auf die Mitgestaltung des Epochenwandels durch innovative MINT-Bildung gelegt, die kreative Problemlösung und Werte in den Mittelpunkt stellt, sowie auf Kulturprojekte, die Dialogfähigkeit als Kernkompetenz gelingender Gesellschaften verstehen. „Frau von Siemens hat der Arbeit der Stiftung in Lateinamerika, Afrika und Deutschland durch konsequente Wirkungsorientierung eine klare Richtung gegeben sowie diese als glaubwürdige Partnerin in cross-sectoraler und internationaler Zusammenarbeit positioniert“, so Berthold Huber, Präsident des Stiftungsrates der Siemens-Stiftung.

www.siemens-stiftung.org

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